APEX RACEWIRE Redaktion

Große Aston Martin-Updates sollen Rückstand in Ungarn halbieren

Mit einem umfangreichen Upgrade-Paket, das als 'B-spec'-Auto beschrieben wird, will Aston Martin beim Grand Prix von Ungarn einen großen Schritt nach vorne machen.

Von Michael de Vries - 2026-07-24T16:29:50.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: John Chapman ( Pyrope ) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Aston Martin reist mit einem umfangreichen Paket aerodynamischer und mechanischer Erneuerungen für den AMR24 zum Hungaroring. Das Team aus Silverstone präsentiert damit keineswegs nur kleine Anpassungen, sondern führt eine nahezu komplett überarbeitete Version seines Fahrzeugs ein, die von einigen sogar als 'B-spec'-Modell bezeichnet wird. Diese gründliche Überholung soll der Leistung des Autos einen signifikanten Impuls verleihen.

Die Einsätze für den Rennstall sind hoch. Vor der Sommerpause ist dies ein entscheidender Moment für einen Wettbewerbssprung, zumal auch die Konkurrenz unermüdlich weiterentwickelt. Im Paddock herrscht daher große Erwartungshaltung bezüglich der möglichen Auswirkungen dieser einschneidenden Änderungen auf der Strecke.

Ein führender Formel-1-Analyst und ehemaliger Rennfahrer hat die Messlatte für Aston Martin direkt hoch gelegt. Seiner Meinung nach müssen die zahlreichen Verbesserungen unbedingt dazu führen, dass das Team seinen derzeitigen Qualifikationsrückstand auf die vier schnellsten Teams erfolgreich halbiert. Dies ist ein konkretes Ziel, das den Druck auf die Schultern des Teams weiter erhöht.

Derzeit tut sich Aston Martin noch schwer damit, konstant mit den absoluten Top-Teams mitzuhalten, insbesondere in den entscheidenden Qualifikationssitzungen. Der Abstand zu den schnellsten vier Teams, die häufig das Podium unter sich ausmachen, ist phasenweise beträchtlich. Verringern ist daher essenziell, um strukturell um bessere Startplätze und letztlich mehr Punkte zu kämpfen.

Die Wahl des Grand Prix von Ungarn für das Debüt dieses umfangreichen Upgrade-Pakets kommt nicht von ungefähr. Der kurvenreiche Hungaroring stellt mit seinen vielen langsamen und mittelschnellen Kurven hohe Anforderungen an die aerodynamische Effizienz und den mechanischen Grip eines Formel-1-Autos. Er ist ein hervorragender Gradmesser für die Gesamtbalance und Downforce-Qualitäten eines Chassis.

Die ersten Meter mit den neuen Komponenten werden im freien Training sofort unter der Lupe liegen. Die Ingenieure werden jede Datenzeile akribisch analysieren, um zu prüfen, ob sich die Anpassungen in der gewünschten Leistungssteigerung niederschlagen. Die korrekte Abstimmung des überarbeiteten Fahrzeugs ist ebenso von vitaler Bedeutung, um das maximale Potenzial auszuschöpfen.

Sollte Aston Martin das gesteckte Ziel erreichen, könnte dies der zweiten Saisonhälfte eine völlig neue Dynamik verleihen. Eine Halbierung des Qualifikationsrückstands würde es dem Team ermöglichen, häufiger von besseren Positionen zu starten und so eine wichtigere Rolle im Kampf um Punkte und Podestplätze zu spielen. Die kommenden Tage werden für die Ambitionen der grünen Boliden entscheidend sein.

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