APEX RACEWIRE Redaktion
Ollie Bearman nimmt sich Antonelli vor Silverstone als Maßstab
Der junge britische Pilot blickt auf sein Heimrennen voraus und reflektiert die Lehren seiner Formule 1-Saison, mit einem Auge auf die Leistungen seines ehemaligen Teamkollegen.
Von Lesley Bakker - 2026-07-03T23:38:47.000Z - 2 Min. Lesezeit

Die Vorbereitung auf den Britischen Grand Prix bietet Ollie Bearman, der in der vergangenen Saison bereits in Silverstone debütierte, Raum für Reflexion. Der Haas-Pilot blickt auf einen bewegten Start in seine Formule 1-Karriere zurück, der von Erfolgen wie auch harten Lektionen geprägt war.
Bearman teilt seinen Weg in der Formule 1 mit seinem ehemaligen Teamkollegen Kimi Antonelli, spricht aber nicht von einem direkten Duell; Antonelli kommt in der Regel eine Runde vor ihm ins Ziel. Dennoch sieht der Brite diesen Unterschied als Ansporn. Es beweist ihm, dass er mit den richtigen Chancen zu vergleichbaren Leistungen fähig ist, wie seine früheren Erfahrungen als Teamkollege zeigen.
Für den anstehenden Britischen Grand Prix hegt Bearman die Hoffnung auf eine Podiumsplatzierung, was ihn täglich antreibt. Obwohl Haas seit 2016 noch nie ein Podium erreichen konnte, stellte der Brite im vergangenen Jahr mit einem vierten Platz in Mexiko sein Potenzial unter Beweis. Silverstone macht ein Podium zwar zu einer Herausforderung, aber in der Formule 1 ist ‚alles möglich‘.
Ein wechselhafter Start in diese Saison mit Punkten in den ersten beiden Rennen und einem anschließenden schweren Crash in Japan hat Bearman nach eigener Aussage reifer gemacht. Die Auswirkungen des Vorfalls, bei dem Williams-Pilot Carlos Sainz zuvor vor den Risiken neuer Regeln gewarnt hatte, trafen auch seine Familie schwer. Die F1-Verantwortlichen reagierten später mit diversen Regeländerungen.
Außerhalb der Rennstrecke verfolgt Bearman trotz des zeitintensiven F1-Kalenders aufmerksam den Fußball. Er bewundert Harry Kane, dessen konstantes Topniveau ihn anspricht. Mit einem Zwinkern fragt er sich, wie es dem Stürmer angesichts seiner Körpergröße in einem Formule 1-Auto ergehen würde.