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Lewis Hamilton: Formel 1 zu softwareabhängig, lässt rohen Speed vermissen

Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton äußert Sorge über die wachsende Rolle komplexer Software in der Formel 1, die seiner Meinung nach auf Kosten des echten Tempos der Fahrer geht.

Von Lesley Bakker - 2026-07-11T16:57:56.000Z - 1 Min. Lesezeit

Photo: Odor / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Lewis Hamilton, einer der erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte der Formel 1, hat kürzlich scharfe Kritik an der immer größeren Rolle geübt, die Software im Sport spielt. Der britische Pilot stellt klar, dass diese Entwicklung das Wesen des Rennsports untergräbt, da reines Talent und Tempo immer weniger Einfluss haben.

Sein Frust richtet sich insbesondere auf die komplizierten Systeme zur Regelung des Energiemanagements der Autos. Diese komplexen Softwareprotokolle schreiben genau vor, wie die Fahrer mit den Hybrid-Antriebseinheiten und ihrem Energieverbrauch umzugehen haben, was laut Hamilton zu einer ungerechten Benachteiligung der Fahrer führt.

Statt für ihre rohe Geschwindigkeit und instinktiven Entscheidungen auf der Strecke belohnt zu werden, erleben die Fahrer nun Einschränkungen durch die Funktionsweise dieser Systeme. Hamilton ist der Ansicht, dass sich der Fokus zu sehr auf softwareseitige Optimierung verlagert hat und zu wenig auf das Können des Mannes oder der Frau hinter dem Lenkrad.

Der siebenfache Weltmeister äußerte diese deutliche Meinung während eines Gesprächs mit dem Astrophysiker Neil deGrasse Tyson in dessen Podcast StarTalk. Das offene Interview fand am Wochenende des Grand Prix van Miami statt.

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