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Lawson über Kampf mit F1-Auto: 'Fühlt sich manchmal völlig falsch herum an'

Für Formel-1-Fahrer Liam Lawson bleibt die Eingewöhnung an seinen Boliden eine Herausforderung; er beschreibt das Auto als 'extrem unnatürlich' und gibt zu, dass es sich 'manchmal völlig falsch herum' anfühlt.

Von Lesley Bakker - 2026-07-23T13:59:58.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Corpse Reviver / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Liam Lawson, der seinen Platz in der Formel 1 zu festigen versucht, erlebt erhebliche Anpassungsprobleme mit der aktuellen F1-Fahrzeuggeneration. Der Neuseeländer sprach offen über die besonderen Eigenschaften der Wagen. Seiner Ansicht nach weichen sie stark von dem ab, was man instinktiv erwarten würde.

Er beschreibt den Boliden als „extrem unnatürlich“ – ein Begriff, der die Komplexität moderner Formel-1-Maschinen gut einfängt. Diese Aussage legt nahe, dass die intuitive Fahrweise, die Piloten in den Nachwuchsklassen entwickeln, in der Formel 1 nicht immer funktioniert. Sie erfordert eine grundlegende Neuprogrammierung des Fahrverhaltens.

Manchmal, so fügt Lawson hinzu, fühle es sich sogar „völlig falsch herum“ an. Das impliziert Momente, in denen die Reaktionen des Autos genau gegensätzlich zu dem sind, was ihm sein Instinkt vorgibt, was für einen Fahrer auf höchstem Niveau eine frustrierende Erfahrung sein kann. Es ist ein Kampf, das Auto trotz der widersprüchlichen Signale das tun zu lassen, was er will.

Die Formel 1 ist bekannt für ihre einzigartige Aerodynamik und ihr Reifenmanagement, was eine steile Lernkurve für Neueinsteiger oder Rückkehrer mit sich bringt. Selbst erfahrene Hasen müssen sich immer wieder an veränderte Reglements und Fahrzeugkonzepte anpassen. Lawsons Erfahrung ist hierbei keine Ausnahme, doch seine Offenheit bietet einen seltenen Einblick.

Ein solcher innerer Kampf kann sich auf das Vertrauen eines Fahrers und die Konstanz seiner Leistungen auswirken. Das ständige Kämpfen gegen das „Gefühl“ des Autos kann mental zehrend sein. Für Lawson gilt es, diese Herausforderung zu meistern und das Auto vollständig nach seinen Wünschen abzustimmen.

Um optimale Leistung abzurufen, muss jeder Fahrer eine Symbiose mit seiner Maschine finden. Für Lawson bedeutet dies eine intensive Phase von Datenanalyse, Simulatorarbeit und Gesprächen mit den Ingenieuren, um die Feinheiten des Formel-1-Autos zu durchdringen. Schließlich muss das unnatürliche Gefühl einer zweiten Natur hinter dem Lenkrad weichen.

Der Weg zur vollständigen Beherrschung ist lang und steinreich, besonders wenn die grundlegende Wahrnehmung des Autos so gegensätzlich ist. Lawsons ehrliches Geständnis hebt die immense mentale und physische Herausforderung hervor, die die Formel 1 mit sich bringt. Es bleibt abzuwarten, wann er das Gefühl des „Falschherumseins“ endgültig hinter sich lassen kann.

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