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Verwirrung um Safety-Car-Ende: Leclerc siegt, versteht aber wenig

Obwohl Charles Leclerc auch zwei Wochen später nicht ganz versteht, warum der Großbritannien-GP hinter dem Safety-Car endete, gab der Ferrari-Pilot zu, über seinen Sieg in Silverstone sehr glücklich zu sein.

Von Sanne Vermeer - 2026-07-16T16:27:52.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: emperornie / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Charles Leclerc hat seinen ersten Sieg seit 2024 in der Tasche, doch zwei Wochen nach dem Großen Preis von Großbritannien nagt noch eine Frage an dem Monegassen. Obwohl er über den Sieg überaus glücklich war, wundert ihn die Art und Weise, wie das Rennen endete, weiterhin. Das Safety-Car, das bis zur Zielflagge draußen blieb, wirft auch beim Sieger Fragen auf.

Der Vorfall, der die Neutralisierung auslöste, war der späte Dreher von Max Verstappen ins Kiesbett bei Stowe. Was folgte, war Unklarheit: Auf den Fernsehbildern erschien kurzzeitig der Hinweis, dass das Rennen in der letzten Runde wieder freigegeben würde. Dennoch blieb das Safety-Car bis zum letzten Moment vor dem Feld, woraufhin das Rennen hinter dem grünen Aston Martin abgewunken wurde. Die FIA erklärte später, die Rennleitung habe vollkommen regelkonform gehandelt.

Leclerc, der das Verfahren als 'keine schöne Art, ein Formel-1-Rennen zu beenden' bezeichnete, versteht nicht ganz, warum nicht mehr Zeit vorhanden war. Er verwies auf eine mögliche Regel, die vorschreibt, dass nach dem Zurückrunden überrundeter Fahrzeuge noch eine Runde gewartet werden muss. Dennoch betonte der Ferrari-Pilot nachdrücklich, dass die Sicherheit in solchen entscheidenden Momenten stets an erster Stelle stehen müsse, und bezweifelte, ob eine andere Entscheidung den Rennausgang wesentlich verändert hätte.

Die Diskussion über Rennenden hinter dem Safety-Car ist nicht neu. In anderen Rennserien wie der NASCAR werden erhebliche Anstrengungen unternommen, dies zu verhindern, unter anderem durch Verlängerung der Rennen. Doch wie Liam Lawson anmerkte, steht die Formel 1 vor spezifischen Herausforderungen wie engen Kraftstofflimits und deutlich längeren Strecken, die eine solche Regel schwer anwendbar machen.

Obwohl es 'immer schade ist, ein Rennen so zu beenden', wie Leclerc einräumte, scheint es in der aktuellen Struktur der Formel 1 kaum direkt umsetzbare Alternativen zu geben. Der allgemeine Konsens bleibt, dass ein Zieleinlauf hinter dem Safety-Car ein Antiklimax ist, aber die Priorität der Sicherheit und praktische Einschränkungen sorgen dafür, dass der Sport hierfür noch keine wasserdichte Lösung gefunden hat.

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