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Alonso testet 'verbesserten' AMR26; teilt erste Eindrücke

Am Rande des Großen Preises von Ungarn fühlte Fernando Alonso dem überarbeiteten 2026er-Boliden von Aston Martin, dem AMR26, auf den Zahn und gab seine ersten Rückmeldungen.

Von Ruben Smit - 2026-07-24T19:03:20.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Zlphmcfa / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Aston Martin arbeitet mit voller Hingabe an der Entwicklung des Boliden für die Formel-1-Saison 2026. Fernando Alonso stieg vor Kurzem nach einer Testsession aus dem AMR26 – dem Fahrzeug, das unter dem dann geltenden neuen Reglement eingesetzt wird –, bei der sich der Wagen nach ersten Erkenntnissen 'deutlich verbessert' anfühlte. Seine ersten Befunde wurden direkt mit dem Team geteilt.

Die Saison 2026 markiert einen bedeutenden Wandel im technischen Reglement der Formel 1, insbesondere in den Bereichen Aerodynamik und Antriebseinheit. Die Teams beginnen schon weit vor dem Zeitplan mit der Konzeptentwicklung und frühen Testsessions, da es entscheidend ist, von Anfang an eine gute Basis für eine völlig neue Fahrzeuggeneration zu schaffen.

Alonsos Präsenz bei solch frühen Tests ist von unschätzbarem Wert. Mit seiner jahrelangen Erfahrung und seinem feinen Gespür für das Auto kann der zweifache Weltmeister bereits in einem sehr frühen Stadium essenziellen Input liefern. Diese Rückmeldungen helfen den Ingenieuren dabei, Konzepte zu validieren und die weitere Entwicklungsrichtung zu steuern, noch bevor die definitive Designphase beginnt.

Die Bezeichnung 'deutlich verbessert' ist ein positives Signal aus dem Team. Sie impliziert, dass die Schritte, die Aston Martin seit früheren Testversionen oder Simulationsmodellen unternommen hat, Früchte tragen. Es zeigt, dass die frühen Konstruktionsprinzipien und technischen Lösungen die gewünschten Fortschritte erzielen, was eine wichtige Motivation für die Entwicklungsteams darstellt.

Die Natur dieser frühen Tests ist in der Regel darauf ausgerichtet, Daten zu sammeln und die grundlegende Fahrbarkeit des Autos zu beurteilen. Es geht dabei nicht so sehr darum, schnelle Rundenzeiten zu setzen, sondern darum, Simulationsdaten mit der Realität auf der Rennstrecke zu korrelieren und etwaige Mängel im Basispaket des Fahrzeugs zu identifizieren.

Aston Martin hat den Blick klar auf die Zukunft gerichtet und investiert erheblich in die Vorbereitung auf 2026. Indem sie Alonso so früh in die Arbeit am AMR26 einbinden, unterstreichen sie die Bedeutung des Fahrer-Feedbacks in einer Ära tiefgreifender Reglementänderungen, in der jedes Detail den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen kann.

Obwohl es noch ein langer Weg ist, bis die Saison 2026 tatsächlich beginnt, bieten diese frühen Tests und die positiven Worte von Alonso einen vorsichtigen Einblick in die Ambitionen des britischen Teams. In den kommenden Monaten wird die Entwicklung unvermindert weitergehen mit dem Ziel, einen möglichst wettbewerbsfähigen Boliden an den Start zu bringen.

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