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Formel 1 setzt Sommer-Deadline für Neuansetzung des Nahost-Rennens
Die Formel 1 will noch vor der Sommerpause entscheiden, ob eines der verschobenen Nahost-Rennen trotz der anhaltenden regionalen Spannungen in den Kalender zurückkehren kann.
Von Sanne Vermeer - 2026-07-05T08:49:16.000Z - 1 Min. Lesezeit

Anfang des Jahres wurden die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien als direkte Reaktion auf die anhaltenden Konflikte in der Region verschoben. Dieser im März gefasste Entschluss folgte auf Spannungen, die durch Angriffe der USA und Israels auf den Iran entstanden waren.
Trotz dieser anfänglichen Störung beabsichtigt die Organisation weiterhin, mindestens eine dieser Veranstaltungen zurückzuholen. Ziel ist es, entweder das Rennen in Bahrain oder das in Saudi-Arabien doch noch im dicht gedrängten Rennkalender unterzubringen.
Eine endgültige Entscheidung muss vor Beginn der traditionellen Sommerpause fallen. Dieser Zeitraum wurde von der Formel 1 als Frist für einen Beschluss festgelegt, wobei die anhaltenden Feindseligkeiten in der Region die Lage verkomplizieren.
Die dortigen Entwicklungen zwingen die Formel 1 zur Vorsicht und zum Durchspielen verschiedener Szenarien. Selbst für die später im Jahr geplanten Saisonfinal-Rennen in Katar und Abu Dhabi werden bereits Notfallpläne erwogen.