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Oscar Piastri tat sich in Ungarn schwer: McLaren erklärt das schwache Wochenende

Der Australier fühlte sich nicht optimal, und McLaren-Teamchef Andrea Stella erklärt, warum Piastri in Budapest das gesamte Wochenende hinterherhumpelte.

Von Michael de Vries - 2026-07-26T09:21:46.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Oscar Piastri erlebte am Hungaroring kein reibungsloses Rennwochenende, insbesondere im Vergleich zu seinem Teamkollegen Lando Norris. Der Australier lief das gesamte Wochenende spürbar der Form hinterher und fühlte sich im Fahrzeug keineswegs rundum wohl. Piastri deutete selbst an, dass sich die Situation für ihn persönlich 'nicht ideal' anfühlte.

Einer der Hauptfaktoren, die seine Vorbereitung störten, war das obligatorische Überlassen seines Fahrzeugs. Im entscheidenden ersten freien Training musste Piastri sein Cockpit nämlich an Testfahrer Leonardo Fornaroli abtreten. Das bedeutete für den jungen Piloten, der jede Runde braucht, um sich voll einzustellen, einen unmittelbaren Verlust wertvoller Streckenzeit.

Das Fehlen in dieser Auftaktsession erwies sich laut McLaren als schwerer Schlag für den Rest des Wochenendes. Gerade auf einem technischen Kurs wie dem Hungaroring, wo jede Runde zählt, um das Gefühl für Fahrzeug und Strecke aufzubauen, stellt diese verpasste Fahrzeit einen erheblichen Nachteil dar. Auch das Finden einer optimalen Abstimmung wurde dadurch erschwert.

Zudem erhielt Piastri das neue Unterboden-Update – ein zentraler Baustein der jüngsten McLaren-Verbesserungen – erst später als Norris. Die technische Modifikation konnte er erst am Samstag erstmals ausgiebig testen. Dies bescherte ihm einen erneuten Rückstand bei der wertvollen Datenerfassung und der Feinabstimmung des Wagens.

McLaren-Teamchef Andrea Stella hat sich inzwischen ausführlich zu den Ursachen für Piastris relativen Rückstand geäußert. Er vertritt nachdrücklich die Auffassung, dass das verpasste Freie Training am Freitag einen weit größeren Einfluss auf Piastris Leistung und Gefühl im Verlauf des Wochenendes hatte als das spätere Update des Unterbodens.

Der italienische Teamchef betonte, wie grundlegend diese erste Session für die Vorbereitung eines Formel-1-Fahrers ist. Sie bietet die Gelegenheit, ausführlich an der Basisabstimmung zu arbeiten, die Grenzen des Fahrzeugs zu erproben und die Reifen zu verstehen. Ohne diese entscheidende Session startete Piastri mit einem erheblichen Handicap.

Letztlich führte dies zu einem anhaltenden Rückstand auf seinen erfahrenen Teamkollegen Norris während des gesamten Wochenendes des Großen Preises von Ungarn. Die Kombination aus verpasster Streckenzeit und verzögertem Update zwang Piastri von Beginn an in die Defensive.

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