APEX RACEWIRE Redaktion
Startplatzstrafen für Hadjar und Stroll erschweren GP von Belgien
Das Startfeld für den Großen Preis von Belgien wird an diesem Wochenende durch angekündigte Startplatzstrafen für Isack Hadjar und Lance Stroll weiter durcheinandergewürfelt.
Von Michael de Vries - 2026-07-17T12:24:01.000Z - 1 Min. Lesezeit

Für Red Bull-Fahrer Isack Hadjar bedeutet der Wechsel seines Verbrennungsmotors, Turboladers und Auspuffs, dass er aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen muss, es sei denn, sein Team entscheidet sich nach weiteren Anpassungen für einen Start aus der Boxengasse. Eingriffe dieser Art stellen die bislang schärfste Sanktion an diesem Wochenende in Spa dar.
Auch Lance Stroll von Aston Martin kassiert eine Strafe; er wird basierend auf seinem Qualifikationsergebnis um zehn Startplätze zurückversetzt. Grund dafür ist der Einbau einer neuen MGU-K in seinem Auto, vergleichbar mit der Zehn-Plätze-Strafe, die Lando Norris bereits zuvor für eine vierte Batterie in dieser Saison hinnehmen musste.
Die Auswirkung dieser Strafe könnte für Stroll jedoch vergleichsweise weniger schwer wiegen. Sein Aston Martin-Team rechnet mit einem schwierigen Wochenende auf der Strecke in Spa, die für den Rennstall als die komplizierteste Veranstaltung des Jahres gilt. Zudem verliefen die Qualifikationen für Stroll in dieser Saison bislang kaum erfolgreich – seine beste Startposition war ein 18. Platz in Miami.
Mit diesen neuen Sanktionen im Gepäck, zusätzlich zu jener gegen Norris, steht Hadjar die schwerste Aufgabe bevor, sich durch das Feld zu kämpfen. Es verspricht ein anspruchsvoller Auftakt für beide Fahrer auf dem schnellen, aber fordernden Kurs in den Ardennen zu werden.