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Audi fordert FIA zur Überarbeitung der ADUO-Regeln auf
Audis F1-Chef Mattia Binotto äußert Bedenken über die aktuellen ADUO-Upgrade-Regeln und fordert Anpassungen von der FIA, nachdem Mercedes reichlich Upgrade-Chancen erhielt und dominiert.
Von Sanne Vermeer - 2026-07-10T08:23:01.000Z - 1 Min. Lesezeit

Audis Formel-1-Direktor Mattia Binotto hat bei der FIA auf eine Überarbeitung der ADUO-Upgrade-Regelung gedrängt. Er sieht darin die Möglichkeit für Teams, das Reglement auszunutzen, was die sportliche Fairness untergraben könnte.
Der Kern von Binottos Bedenken liegt darin, dass einige Motorenhersteller wie Mercedes Spielraum für zusätzliche Power-Unit-Upgrades erhielten. Dies könnte laut Audi potenziell einen unfairen Vorteil schaffen und Erforderlichkeiten für Anpassungen nach sich ziehen.
Die Kritik kommt nicht von ungefähr. Der Mercedes-Motor gilt als die stärkste Antriebseinheit des Jahres 2026 und bewies seine Dominanz, indem er nicht weniger als sieben der ersten neun Grands Prix gewann.
Ein wesentlicher Knackpunkt scheint das Messverfahren der ADUO-Regelung selbst zu sein. Das aktuelle Konzept misst lediglich die Leistung des V6-Motors, was laut Binotto unzureichend ist, um ein vollständiges und ausgewogenes Bild der Gesamtleistung des Antriebsstrangs zu erhalten.