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Hamilton feiert emotionalen Ferrari-Sieg: 'Beweis, dass man es nie verlernt'

Nach einem schwierigen Start in sein Ferrari-Abenteuer hat Lewis Hamilton endlich seinen ersten Sieg in Rot geholt – ein emotionaler Meilenstein, der beweist, dass er seine Form wiedergefunden hat.

Von Lesley Bakker - 2026-06-14T19:29:34.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Eustace Bagge / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Erleichterung war ihm nach seinem ersten Ferrari-Sieg ins Gesicht geschrieben. Nach einer schwierigen Debütsaison, in der der siebenfache Weltmeister offen an sich selbst zweifelte und seine Leistungen als "Albtraum" bezeichnete, fühlte sich dieser Triumph wie eine persönliche Erlösung an. Die Tränen auf dem Podium sprachen Bände über die emotionale Reise, die er in der letzten Zeit durchgemacht hat.

Diese Transformation kam nicht von ungefähr. Hamilton enthüllte nach dem Rennen das intensive Training und den mentalen Reset, den er vergangenen Winter absolvierte, einschließlich einer Phase ohne soziale Medien. "Ich habe bewiesen, dass man es nie verlernt, es erfordert einfach Arbeit", erklärte der 41-jährige Fahrer, der ehrlich zugab, dass die Kritik ihn manchmal tief getroffen hatte.

Auch externe Faktoren scheinen zum Aufschwung beigetragen zu haben. Laut dem ehemaligen Teamchef Toto Wolff passen die neuen, weniger bockenden Autos besser zu Hamilton als die früheren Generationen. Wolff deutete sogar an, dass Hamiltons neue Beziehung eine Rolle spielt, da ein stabiles Privatleben oft entscheidend für Höchstleistungen auf der Strecke ist.

Seine Ankunft hat Ferrari auch intern wachgerüttelt. Hamilton ist dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und das Team stark zu Veränderungen drängt, sowohl am Auto als auch in der Teamkultur. Teamchef Frédéric Vasseur räumte ein, dass dies für die etablierte Ordnung gewöhnungsbedürftig war, lobte jedoch Hamiltons beispielloses Engagement und seine Motivation, die auf jeden in Maranello und an der Rennstrecke ansteckend wirkt.

Mit diesem Sieg hat Ferrari nach anfänglicher Mercedes-Dominanz und einem spürbaren Motordefizit gezeigt, dass die jüngsten Updates Früchte tragen. Besonders auf kurvenreichen Strecken ist der Ferrari nun konkurrenzfähig. Obwohl er im Klassement noch 41 Punkte Rückstand auf Antonelli hat, warnt Toto Wolff, dass Hamilton, "wenn er Blut riecht", schwer zu stoppen ist. Dies verspricht einen spannenden Kampf für den Rest der Saison.

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