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Hitzewelle fordert F1-Fahrer am Red Bull Ring heraus

Der Große Preis von Österreich ist das erste Rennen der Saison mit der Einstufung 'Hitzegefahr', was die Diskussion über Cockpit-Kühlsysteme erneut entfacht.

Von Michael de Vries - 2026-06-25T09:23:20.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Ardfern / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Inmitten einer rekordverdächtigen europäischen Hitzewelle ist der Große Preis von Österreich das erste Rennen im diesjährigen Kalender, für das eine Hitzegefahr ausgerufen wurde. Diese Maßnahme wurde im vergangenen Jahr eingeführt und zuvor in Singapur sowie in den Vereinigten Staaten angewendet, um den extremen Bedingungen für die Fahrer Rechnung zu tragen.

In den engen Cockpits der Formel-1-Boliden steigen die Temperaturen auf weit über 40 Grad Celsius. Da die Fahrer mehrere feuerfeste Schichten tragen – einschließlich Sturmhaube und Helm –, stellt Überhitzung ein ernsthaftes Problem dar. Ein spezielles Kühlsystem, meist in Form einer Kühlweste, kann Abhilfe schaffen, allerdings sind nicht alle Fahrer gleichermaßen davon begeistert.

Red Bull-Junior Isack Hadjar empfindet die Kühlwesten als unbequem und verweist auf zu viele Schläuche im Cockpit. Zudem habe er die Erfahrung gemacht, dass die Systeme nur kurz funktionieren, bevor sich das Kühlmedium über die Umgebungstemperatur erwärmt. Hadjar gab an, bisher noch nie die Notwendigkeit verspürt zu haben, das System vollständig zu nutzen.

McLaren-Fahrer Oscar Piastri sieht das anders und erwägt, die Weste dieses Wochenende zu tragen. Obwohl er einräumt, dass ein defektes System die Lage verschlimmern kann, erkennt er die potenziellen Vorteile bei korrekter Funktion. Es sei vielleicht kein entscheidender Faktor, aber wenn das System ein wenig Kühlung verschaffe, sei dies eine persönliche Abwägung wert, so der Australier.

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