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'Macarena-Flügel' tanzt aus der Reihe: FIA prüft Flügel nach Verstappen-Pech

Nach den jüngsten Crashes von Max Verstappen nimmt die FIA die auffälligen rotierenden Heckflügel – scherzhaft 'Macarena-Flügel' genannt – von Red Bull und Ferrari unter die Lupe. Zufall? Natürlich nicht.

Von Kritische Hans van den Broekma - 2026-07-08T08:20:42.000Z - 2 Min. Lesezeit

Während sich die Formel-1-Welt noch von Max Verstappens jüngstem Crash (oder Crashes – ja, mehr als einer, für die Vergesslichen unter uns) erholte, hat der Dachverband FIA beschlossen, seinen eigenen weisen Blick auf ein sehr auffälliges Detail zu werfen. Die rotierenden Heckflügel von Red Bull und Ferrari, von Kennern mit einem Augenzwinkern 'Macarena-Flügel' getauft, stehen plötzlich im Rampenlicht. Welch eine Überraschung, dass dies genau dann passiert, nachdem ein Top-Fahrer in einem Top-Auto etwas zu oft das Kiesbett aufgesucht hat.

Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull, versicherte uns bereits zuvor, dass sein Team nach Verstappens Zwischenfall in Silverstone 'keinen Stein auf dem anderen lassen' werde. Ein edles Anliegen, beinahe rührend. Doch nun scheint die FIA den Ball aufzugreifen und fordert zusätzliche Informationen von beiden Teams an. Als ob man etwas so Komplexes wie einen rotierenden Flügel mal eben in ein paar E-Mails abhandeln könnte. Es ist fast schon drollig, wie alle so tun, als wäre dies das erste Mal, dass Teams die Grenzen des Erlaubten und gerade noch Duldbaren austesten.

Denn seien wir ehrlich: Ein 'Macarena-Flügel', der sich – ob gewollt oder nicht – mit dem Wind bewegt und so den Abtrieb optimiert... das klingt doch sehr nach der X-ten genialen Auslegung des Reglements, nicht wahr? Formel-1-Teams sind schließlich Meister darin, Gesetzeslücken zu finden, und die FIA ist Meister darin, diese Lücken zu schließen – meistens erst, nachdem jemand gewaltig davon profitiert hat (oder deswegen im Kies gelandet ist).

Die große Frage ist nun, ob dies ein Sturm im Wasserglas wird, bei dem die FIA letztlich feststellt, dass alles 'im Geiste des Reglements' liegt, oder ob wir Zeuge der nächsten großen Tech-Saga werden, die die Schlagzeilen beherrscht. Meine Kristallkugel sagt jede Menge Kopfschmerzen für die Ingenieure und ein paar vage Pressemitteilungen voraus, bevor wir in ein paar Rennen zur nächsten Kontroverse übergehen. Denn das ist die Formel 1, die wir kennen und heimlich lieben, oder?

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