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Red Bull legt rotierenden Heckflügel nach Verstappen-Crashes auf Eis

Nach zwei spektakulären Highspeed-Unfällen von Max Verstappen verzichtet Red Bull beim Grand Prix von Belgien vorerst auf den umstrittenen rotierenden Heckflügel.

Von Ruben Smit - 2026-07-16T11:49:55.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Alberto-g-rovi / Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Red Bull hat beschlossen, den innovativen rotierenden Heckflügel an diesem Wochenende in Spa im Schrank zu lassen. Dieser Schritt folgt auf zwei Crashes von Max Verstappen, die bei den jüngsten Rennen für erhebliche Diskussionen sorgten. Der Limburger sprach selbst von "super gefährlichen" Problemen.

Der Flügel, der sich auf Geraden bei hohen Geschwindigkeiten für weniger Luftwiderstand vollständig dreht, schien die Ursache der Probleme zu sein. Insbesondere der Übergang von der Geraden-Stellung in die Kurven-Stellung erwies sich als unvorhersehbar, was zu den Vorfällen im Qualifying von Österreich und während des Rennens in Großbritannien führte. Laurent Mekies von Red Bull hatte nach Silverstone bereits eine gründliche Analyse versprochen.

Red Bull-Teamchef Laurent Mekies hat inzwischen bestätigt, dass das Team nach umfangreichen Tests ein Problem mit dem Flügel festgestellt hat. Für den Großen Preis von Belgien kehrt man zu einem konventionellen Heckflügel-Design zurück. Nach Anpassungen ist eine Rückkehr des rotierenden Flügels in der Zukunft nicht ausgeschlossen.

Der rotierende Heckflügel ist ein Konzept, das in dieser Saison von Red Bull und Ferrari eingeführt wurde, um den Luftwiderstand deutlich stärker zu reduzieren. Ferrari debütierte eine vergleichbare Version in Miami und setzt diese seitdem ohne gemeldete Probleme ein. McLaren, das ebenfalls Pläne für einen solchen Flügel hatte, entschied sich jedoch gegen einen Test in Österreich und führt in Spa einen anderen, nicht rotierenden neuen Heckflügel ein.

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