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Verstappen lobt Hadjar nach entscheidendem Windschatten für erste Startreihe

Max Verstappen erkennt die unverzichtbare Rolle seines Teamkollegen Isack Hadjar bei der Sicherung seines Startplatzes in der ersten Reihe für den Großen Preis von Belgien an.

Von Michael de Vries - 2026-07-18T16:21:10.000Z - 2 Min. Lesezeit

Max Verstappen sicherte sich einen Platz in der ersten Startreihe für den bevorstehenden Großen Preis von Belgien. Diese hervorragende Startposition kam jedoch nicht ohne Hilfe zustande, wie der amtierende Weltmeister im Anschluss selbst einräumte, wobei er den Einsatz seines Teamkollegen Isack Hadjar besonders hervorhob.

Verstappen äußerte sich nach der Session voll des Lobes über Hadjars Beitrag, der ihm nach eigenen Worten während der entscheidenden Qualifikationsrunde „eineinhalb Windschatten“ verschaffte. Der Niederländer betonte, dass er sich seinen begehrten Platz in der ersten Reihe ohne diese strategische Unterstützung höchstwahrscheinlich nicht hätte sichern können. Auf den langen Geraden des Kurses von Spa-Francorchamps ist der Effekt eines solchen Windschattens naturgemäß von entscheidender Bedeutung.

Ein Windschatten („Tow“) bezeichnet den aerodynamischen Vorteil, den ein Fahrzeug erlangt, wenn es unmittelbar hinter einem anderen Wagen fährt, wodurch der Luftwiderstand erheblich verringert wird. Dieses Prinzip ermöglicht dem nachfolgenden Fahrer höhere Höchstgeschwindigkeiten, insbesondere auf Geraden wie Eau Rouge und Kemmel Straight. Im Formel-1-Qualifying ist dies eine bewährte und oft essenzielle Taktik, um wertvolle Zehntelsekunden zu gewinnen.

Für Isack Hadjar hatte das Qualifying einen ganz anderen Charakter als für seinen Teamkollegen. Der junge Fahrer wusste bereits im Vorfeld, dass seine Startposition für das Rennen am kommenden Sonntag ganz hinten im Feld liegen würde. Diese Entscheidung stand in keinerlei Zusammenhang mit seiner Leistung auf der Strecke.

Der Hauptgrund für Hadjars Grid-Strafe lag in einer Reihe notwendiger Auswechslungen von Teilen seiner Antriebseinheit. Es wurden mehrere neue Komponenten verbaut, darunter der komplette Motor, der Turbolader und das Auspuffsystem. Da diese Wechsel das erlaubte Kontingent für die laufende Formel-1-Saison überschritten, folgte automatisch eine Strafe.

Angesichts der bereits feststehenden Startposition von Hadjar am Ende des Feldes wurde seine Rolle im Qualifying für das Gesamtergebnis des Teams optimiert. Seine Bereitschaft, Verstappen einen aerodynamischen Vorteil zu verschaffen, war daher eine wohlüberlegte und taktische Entscheidung. Das Team konnte so trotz Hadjars Strafe das Maximum aus den Möglichkeiten im Qualifying herausholen.

Dank dieser gezielten Teamleistung startet Verstappen von einer sehr günstigen Grid-Position in den Großen Preis von Belgien. Damit hat er eine starke Basis für das Rennen am Sonntag gelegt. Es ist ein deutliches Beispiel dafür, wie Teamwork die individuellen Leistungen in der Formel 1 verstärken kann.

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