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Williams' Upgrade: 'Wake-up Call' nach enttäuschendem Silverstone

Nach einem ehrgeizigen Upgrade erlebte Williams ein frustrierendes Wochenende in Großbritannien, sehr zur Unzufriedenheit von Fahrer Carlos Sainz.

Von Nadia van Leeuwen - 2026-07-09T07:34:50.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Dave Jefferys / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Das Williams-Team hatte sich beim British Grand Prix eine Wende erhofft. Mit einem lang ersehnten Upgrade-Paket für den FW48 zur Gewichtsreduzierung reiste man nach Silverstone. Die Realität erwies sich jedoch als hart, denn zum dritten Rennwochenende in Folge blieb die Mannschaft ohne Punkte.

Fahrer Carlos Sainz sprach von einem Wochenende, das "viel schwerer als erwartet" war. Er startete als Vierzehnter, machte in der Anfangsphase gewohnt stark vier Plätze gut, konnte seine Position in den Punkterängen jedoch nicht halten. Eine Zeitstrafe von einer Runde nach dem Rennen wegen eines Safety Car-Verstoßes warf ihn zudem auf den siebzehnten Platz zurück.

"Ich hatte einen großartigen Start und habe alle Autos überholt, die ich brauchte, um in die Punkte zu kommen", blickte Sainz zurück. "Ich habe versucht, meinen zehnten Platz mit allem zu verteidigen, was ich hatte, aber uns fehlte schlichtweg der Speed." Er betonte die Notwendigkeit einer tiefgehenden Analyse des Fahrzeugs, dem seiner Meinung nach zu viel Leistung fehlt. "Das ist ein Wake-up Call für uns."

Teamchef James Vowles räumte die Herausforderungen ein und erklärte, dass die mitgebrachten Upgrades das Auto zwar schneller machten, aber nicht ausreichten. Er vermutet, dass die Konkurrenten entweder mehr Fortschritte machen oder Williams nicht alles aus dem Paket herausholt – oder eine Kombination beider Faktoren. Im Vorjahr schloss das Team die Meisterschaft noch als Fünfter ab; nun befindet es sich auf dem achten Rang, während Alpine und Racing Bulls davonziehen.

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