APEX RACEWIRE Redaktion
Russell über Rückstand auf Antonelli: 'Glück nicht fair verteilt'
George Russell blickt auf den 25-Punkte-Rückstand auf Konkurrent Kimi Antonelli und fragt sich, ob beide Fahrer bislang gleichermaßen vom Glück begünstigt oder benachteiligt wurden.
Von Lesley Bakker - 2026-07-11T09:03:01.000Z - 1 Min. Lesezeit

Nach dem Großen Preis von Großbritannien wirft George Russell einen kritischen Blick auf den aktuellen Stand der Formel-1-Weltmeisterschaft. Mit 25 Punkten Rückstand auf Kimi Antonelli hält er diese Lücke auf Basis der reinen Leistung durchaus für realistisch.
Dennoch nagt etwas an dem Briten. Russell fragt sich öffentlich, ob das 'Glück' – oder das Fehlen desselben – in dieser Saison gerecht verteilt war, und deutet auf spezifische Momente hin, die den Kampf beeinflusst haben.
Ein aktuelles Beispiel trug sich in Silverstone zu. Kimi Antonelli lag komfortabel auf dem zweiten Rang und verkürzte bereits den Abstand auf den führenden Charles Leclerc, als eine beschädigte Radabdeckung seine Pläne zunichtemachte und den Italiener unerwartet weit zurückwarf.
Derartige Vorfälle nähren bei Russell offenbar das Gefühl, dass das Glück ungeachtet der akzeptierten Leistungsbasis eine ungleiche Rolle im Titelkampf gespielt haben könnte.