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Aston Martin atmet in Ungarn auf: Alonso nach Upgrades in Q2

Fernando Alonso erreichte in Ungarn erstmals in dieser Saison Q2 – ein willkommener Aufschwung für Aston Martin, wo man die jüngst eingeführten Upgrades positiv bewertet.

Von Michael de Vries - 2026-07-25T16:08:34.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Zlphmcfa / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Fernando Alonso sorgte im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn für einen willkommener Lichtblick bei Aston Martin. Dem Spanier gelang zum ersten Mal in dieser Formel-1-Saison der Einzug in Q2, wo er schlussendlich den 16. Startplatz belegte. Dieses Ergebnis markiert einen bedeutsamen Wendepunkt für das Team aus Silverstone, das zuvor in fünf aufeinanderfolgenden Qualifying-Sitzungen die hintersten Startreihen belegt hatte.

Die Erleichterung innerhalb des Rennstalls war nach der langen Durststrecke spürbar. Alonso sprach von einem „wichtigen Boost“ für das Team, mit dem die Negativspirale der vergangenen Rennen durchbrochen zu sein scheint. Obwohl der Rückstand auf die Spitze weiterhin rund zwei Sekunden betrug, fühlte sich der Schritt nach vorne wie ein dringend benötigter Stimmungsaufheller an.

Diese Verbesserung fiel mit der Einführung eines umfangreichen Upgrade-Pakets für den AMR26 auf dem Hungaroring zusammen. Viele Insider und Kommentatoren verfolgten gespannt, wie sich diese Neuerungen auf die Leistung des Autos auswirken würden. Das Team hatte seine Hoffnungen sichtlich auf diese Updates gesetzt, um den Abwärtstrend umzukehren.

Der zweimalige Weltmeister zeigte sich nach seinen ersten Kilometern mit dem verbesserten Auto zufrieden mit den Änderungen. Seine erste Beurteilung der neuen Teile fiel positiv aus, was entscheidend für das Vertrauen in die gewählte Entwicklungsrichtung ist. Es macht den Eindruck, als erfüllten die vorgenommenen Anpassungen die Erwartungen zumindest teilweise.

Aston Martin hegt daher ehrgeizige Ziele für die kommende Zeit. Das Team möchte sich baldmöglichst wieder an der Spitze des Mittelfelds etablieren, wie Alonso durchblicken ließ. Eine regelmäßige Teilnahme an Q2 sowie Zielankünfte in den Punkterängen bilden die nächsten logischen Schritte auf dem Weg dorthin.

Nicht alles verlief für die britische Mannschaft in Ungarn reibungslos. Teamkollege Lance Stroll erlebte einen schwierigen Auftakt in das Wochenende. Ein Aufhängungsproblem im ersten freien Training setzte ihn nicht nur lange außer Gefecht, sondern führte auch dazu, dass er die gesamte zweite Sitzung verpasste, da die Reparatur nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte.

Dennoch überwiegt bei Aston Martin ein verhaltener Optimismus. Die Fähigkeit, trotz eines erheblichen Zeitrücksstands endlich wieder Q2 zu erreichen, deutet auf vorhandenes Potenzial hin. Dieses Qualifying könnte ein wichtiger Gradmesser für eine bessere zweite Saisonhälfte sein, sofern die Upgrades weiter optimiert werden können.

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