APEX RACEWIRE Redaktion
Fahrer besorgt wegen 2026: 'Silverstone wird keinen Spaß mehr machen'
Die gefeierten, schnellen Kurven von Silverstone drohen ihren Glanz zu verlieren, wenn die Formule 1 2026 mit neuem Reglement an den Start geht – so befürchten es mehrere Fahrer.
Von Lesley Bakker - 2026-07-02T14:14:24.000Z - 1 Min. Lesezeit

Silverstone ist bekannt für sein razendschnelles, flüssiges Layout, ein Favorit bei Fahrern und Fans gleichermaßen. Diese ikonische Strecke, ein echter Prüfstein für Formule 1-Boliden, verspricht 2026 jedoch ein ganz anderes Erlebnis zu werden. Aus dem Paddock wird immer lautere Kritik an der kommenden Fahrzeuggeneration und ihren Auswirkungen auf solche legendären Kurse laut.
Die Sorgen sind nicht neu und wurden kürzlich bereits von Max Verstappen anschaulich formuliert. Nach einer Simulator-Session mit dem zukünftigen Auto für Silverstone reagierte der Niederländer voll Unglauben; nach eigener Aussage musste er sogar darüber lachen. Dieses Gefühl der Überraschung und vielleicht auch Enttäuschung teilt er mit anderen Kollegen im Feld.
Einer von ihnen ist Fernando Alonso, der seine Bedenken ebenfalls öffentlich machte. Laut dem Spanier wird das Fahren in Silverstone mit den 2026er-Autos schlicht 'keinen Spaß' machen. Seine Bemerkung unterstreicht die wachsende Befürchtung, dass das charakteristische Tempo und das Spektakel der Strecke verloren gehen.
Der Kern des Problems liegt in den Energieanforderungen der neuen Fahrzeuge. Diese technischen Anpassungen, die auf Nachhaltigkeit und Effizienz abzielen, würden die Leistung in schnellen Passagen erheblich beeinträchtigen. Dies droht die einzigartigen Herausforderungen und die Freude an Strecken wie Silverstone zu untergraben.