APEX RACEWIRE Redaktion
McLaren-Chef schlagfertig zu Verstappen: „Drittes Auto nötig“
Inmitten der anhaltenden Gerüchteküche um die Zukunft von Max Verstappen hat der McLaren-Teamchef mit einem Augenzwinkern auf einen möglichen Wechsel reagiert.
Von Michael de Vries - 2026-07-19T06:45:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Der Fahrermarkt in der Formel 1 scheint nie stillzustehen, selbst wenn die eigentliche „Silly Season“ noch weit entfernt ist. Spekulationen über die Zukunft von Max Verstappen beschäftigen das Paddock weiterhin. Seine dominanten Leistungen machen ihn schließlich für nahezu jedes Top-Team im Startfeld zu einer begehrten Personalie.
Insbesondere die jüngste Unruhe bei Red Bull Racing hat die Gerüchteküche zusätzlich angeheizt, wodurch die Diskussion über einen möglichen Abgang erneut entbrannt ist. Verschiedene Spitzenteams werden als potenzielle neue Arbeitgeber für den niederländischen Weltmeister gehandelt. So wurde kürzlich die Frage gestellt, ob McLaren an Verstappens Diensten interessiert sein könnte.
Die Antwort des McLaren-Teamchefs ließ wenig Raum für Zweifel, wenn auch mit einem Augenzwinkern vorgetragen. Auf die Frage nach der Möglichkeit einer Verpflichtung Verstappens antwortete er schlagfertig, dass das Team dann „ein drittes Auto nötig“ hätte. Diese Aussage unterstreicht die Zufriedenheit mit der aktuellen Fahrerbesetzung im Rennstall aus Woking.
Schließlich verfügt das britische Team derzeit über zwei Fahrer, auf die man in den kommenden Jahren baut und die auch erfolgreich Leistung bringen. Mit den bestehenden Verträgen und den stetigen Fortschritten, die McLaren in letzter Zeit zeigt, gibt es keinen unmittelbaren Platz für einen weiteren Top-Fahrer. Die humorvolle Bemerkung unterstreicht diese Tatsache, ohne Verstappens Talente in Abrede zu stellen.
Obwohl es sich nur um eine lockere Reaktion handelt, zeugt sie doch vom ständigen Druck rund um Fahrerverträge. Teamchefs müssen oft diplomatisch mit Fragen zu Konkurrenten und deren Starfahrern umgehen. Ein humorvoller Ansatz wird dabei manchmal gewählt, um der anhaltenden Spekulation die Schärfe zu nehmen.
Die Aussage passt in ein Muster vorsichtiger, aber mitunter scharfer Antworten auf die anhaltende Gerüchteflut. Obwohl Verstappen fest an Red Bull gebunden ist, bleibt jeder Hinweis auf Unzufriedenheit oder einen möglichen Abgang Futter für die internationalen Motorsportmedien. Derartige Witze dürften in den kommenden Monaten daher noch öfter zu hören sein.
Für McLaren ändert diese Situation jedenfalls nichts am Fokus auf den eingeschlagenen Kurs. Das Team konzentriert sich weiterhin darauf, die Leistung mit der aktuellen Besetzung zu optimieren. Die Priorität liegt klar auf der Weiterentwicklung des Autos und der Maximierung des Potenzials der eigenen Talente.