APEX RACEWIRE Redaktion

McLaren rätselt über Geschwindigkeitsnachteil auf den Geraden

Das McLaren-Team steht vor einem Rätsel: Trotz identischer Antriebseinheit mit Mercedes scheinen sie auf den Geraden einen erheblichen Geschwindigkeitsnachteil zu haben.

Von Ruben Smit - 2026-07-01T15:00:03.000Z - 1 Min. Lesezeit

Photo: Supermac1961 from CHAFFORD HUNDRED, England / Wikimedia Commons · CC BY 2.0

McLaren kämpft mit einem bemerkenswerten Geschwindigkeitsnachteil gegenüber dem Konkurrenten Mercedes, insbesondere auf den Geraden. Obwohl beide Teams dieselbe Antriebseinheit nutzen, stellt Teamchef Andrea Stella eine Lücke fest, die nach Aufklärung verlangt.

Laut Stella verliert der MCL40 von McLaren auf den Geraden etwa eineinhalb Zehntelsekunden auf den Mercedes W17. Dies trägt zu einem größeren Gesamtabstand bei, der auf drei bis vier Zehntel pro Runde geschätzt wird.

Das Team wird eine gründlichere Untersuchung einleiten, um die genaue Ursache dieses Verlusts zu ermitteln. Der Schwerpunkt liegt darauf herauszufinden, warum eine identische Motorenkonfiguration dennoch zu Leistungsunterschieden auf den schnellsten Streckenabschnitten führt.

Die Unterschiede legen nahe, dass die aerodynamische Effizienz oder der Einsatzmodus der Antriebseinheit entscheidende Faktoren sein könnten. McLaren hofft, durch Analysen die dahinterstehenden Mechanismen zu entschlüsseln, um den Rückstand aufzuholen.

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