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Aston Martin-Upgrade verspricht viel, Strolls Pech sorgt für Beunruhigung

Die umfassende Überarbeitung von Aston Martin feierte in Ungarn mit vielversprechenden Zeiten von Fernando Alonso Debüt, während ein Aufhängungsdefekt bei Lance Stroll Sorgen bereitete.

Von Michael de Vries - 2026-07-24T13:53:51.000Z - 2 Min. Lesezeit

Aston Martin präsentierte in den Freien Trainings zum Großen Preis von Ungarn einen nahezu komplett neuen Formel 1-Wagen. Dieses einschneidende Update-Paket sollte dem Team nach einer bislang zähen Saison den dringend benötigten Aufschwung verleihen. Es war ein entscheidender Test für die Ambitionen des Rennstalls aus Silverstone.

Fernando Alonso stellte das Potenzial des überarbeiteten AMR26 umgehend unter Beweis. Er sicherte sich die dreizehnte Zeit und lag dabei nur 2,475 Sekunden hinter Charles Leclerc. Dies stellt einen signifikanten Schritt nach vorne dar, da der Rückstand auf die Spitze zu Beginn des Jahres oft bei rund vier Sekunden lag. Teamchef Adrian Newey äußerte sich dementsprechend vorsichtig optimistisch zu den vorläufigen Ergebnissen, betonte jedoch, dass noch viel Arbeit vor ihnen liege, um das neue Auto vollständig zu verstehen.

Dennoch brachte der Tag auch einen unerwarteten Rückschlag. Lance Stroll musste seine Session nach einem Problem mit der hinteren linken Radaufhängung in Kurve drei vorzeitig beenden. Adrian Newey erklärte, dass das Team mit hochrangiger Priorität nach der Ursache des Defekts sucht. Er hob hervor, dass das betroffene Bauteil nicht zu den kürzlich durchgeführten Änderungen gehörte, was die Spurensuche komplexer gestaltet.

Die Transformation des Fahrzeugs ist eindrucksvoll. Lediglich die Vorderradaufhängung, der Motor und das Getriebe blieben im Vergleich zum vorherigen Rennen in Belgien unverändert. Das Chassis wurde sogar komplett erneuert und gewichtsoptimiert, was eine vollständige Neuhomologation durch die FIA erforderlich machte. Aston Martin gab an, angesichts des begrenzten Vorrats äußerst sorgsam mit den verfügbaren Teilen umzugehen.

Dieses Ungarn-Update ist nur die erste Phase eines umfassenderen Entwicklungsplans. Das Team hält bereits weitere Verbesserungen für die Rennen in Monza und Baku bereit. Zudem wird Motorenlieferant Honda nach der Sommerpause beim Großen Preis der Niederlande eine aufgewertete Antriebseinheit einführen, was die Performance weiter optimieren dürfte.

Seit seinem Einstieg im Jahr 2025 als technischer Partner und Teilhaber sowie später als Teamchef im Jahr 2026 ist Adrian Newey die treibende Kraft hinter dieser technischen Revolution. Der ehemalige Formel 1-Fahrer Juan Pablo Montoya sprach sein Vertrauen aus, dass es mit Newey an der Spitze nur eine Frage der Zeit sei, bis Aston Martin den Weg nach oben findet und dauerhafte Erfolge feiert.

Vorerst konzentriert sich das Team darauf, die gesammelten Daten zu analysieren und das unerwartete Aufhängungsproblem bei Stroll zu beheben. Das Zusammenspiel aus den vielversprechenden Zeiten von Alonso und dem technischen Dämpfer bei Stroll wird in den kommenden Tagen im Fahrerlager für Gesprächsstoff sorgen.

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