APEX RACEWIRE Redaktion
Norris beansprucht Dominanz über Piastri in Ungarn
Nach seinem Sieg auf dem Hungaroring ließ Lando Norris wenig Raum für Zweifel an seiner Leistung im Vergleich zu Teamkollege Oscar Piastri.
Von Lesley Bakker - 2026-07-27T09:49:44.000Z - 2 Min. Lesezeit
McLaren-Fahrer Lando Norris stellte nach seinem beeindruckenden Sieg beim Großen Preis von Ungarn eine auffällige Behauptung über seine Leistung auf. Der Brite stellte fest, dass er im direkten Duell um den Sieg „in jeder Hinsicht besser“ war als sein Teamkollege Oscar Piastri. Diese Aussage nach einem Wochenende, an dem er die Konkurrenz klar hinter sich ließ, unterstreicht das wachsende Selbstbewusstsein von Norris.
Das Rennwochenende auf dem Hungaroring begann für Norris bereits vielversprechend. Er sicherte sich die Pole-Position mit einem Hauch von nur 0,012 Sekunden Vorsprung vor Lewis Hamilton, der für Ferrari fährt. Damit setzte er direkt ein Zeichen und bewies seine Schnelligkeit auf dem technisch anspruchsvollen Kurs bei Budapest.
Der Start ins Rennen verlief für Norris jedoch nicht ganz nach Plan. In der Auftaktrunde verlor er in der ersten Kurve, die als Hamilton-Corner bekannt ist, durch einen Rutsch auf der schmutzigen Außenlinie die Kontrolle. Dieser Moment bot Piastri die Gelegenheit, neben ihn zu ziehen und die Führung zu übernehmen, wodurch die beiden McLarens die Positionen tauschten.
Trotz dieses Rückschlags in der Anfangsphase hielt Norris bemerkenswerterweise die Ruhe und bewahrte sein Tempo. Es gelang ihm während des ersten Stints mühelos, im Windschatten des führenden McLaren seines Teamkollegen zu bleiben. Dies bot ihm die perfekte Gelegenheit, Piastris Rennen genau zu beobachten und seine eigene Strategie weiter zu verfeinern.
Schließlich kämpfte sich Norris stetig auf den ersten Platz zurück und sicherte den Sieg definitiv ab. Nach dem Rennen zeigte er sich in seiner Analyse äußerst deutlich. Er erklärte bestimmt, dass er auf allen Ebenen schlichtweg besser als sein Kollege agiert habe, womit er eine klare Leistungskluft zwischen den beiden Fahrern zeichnete. Seine Worte lassen kaum Spielraum für Interpretationen.
Die unverblümte Aussage von Norris wirft ein direktes Licht auf die interne Dynamik im McLaren-Team. Sein souveräner Sieg, kombiniert mit dieser offenherzigen Analyse, rückt ihn fest als dominante Kraft innerhalb des Rennstalls ins Rampenlicht. Es ist ein deutliches Signal für sein individuelles Wachstum wie auch für sein steigendes Selbstvertrauen als Führungsfahrer des Teams aus Woking.