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Aston Martin unter Druck: Ungarn-Update soll Alonso überzeugen

Mit einem großen Upgrade vor Augen hofft Aston Martin nicht nur die Leistung zu steigern, sondern auch den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso zum Verbleib zu bewegen – auch wenn er eine Abhängigkeit bestreitet.

Von Nadia van Leeuwen - 2026-07-02T15:24:19.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Zlphmcfa / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Aston Martin erlebt eine extrem schwierige Formule 1-Saison mit nur einem einzigen Punkt nach den ersten acht Rennen. Das Team liegt derzeit im Schnitt mehr als drei Sekunden hinter der Spitze. Alle Blicke richten sich daher auf ein umfassendes Upgrade, das für den Grand Prix von Ungarn vorbereitet wird.

Spitzenmanager Adrian Newey, der im März vergangenen Jahres zum Team stieß, räumt ein, dass die Ursachen vielfältig sind. Er führt die mangelnde Leistung auf einen überstürzten Designprozess und ein viel zu schweres Auto zurück. Zudem enthüllte Newey, dass interne Organisationsabläufe nicht ordnungsgemäß funktionierten und er selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, wodurch er nicht immer optimale Leistung erbringen konnte.

Der Druck auf das bevorstehende Update ist hoch, zumal Newey hofft, dass es entscheidend sein wird, um Fernando Alonso von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. Der 45-jährige Spanier, dessen aktueller Kontrakt nach dieser Saison ausläuft, bestreitet jedoch, dass seine Entscheidung von den Leistungen in Ungarn abhängt. Obwohl er sich nach eigener Aussage Aston Martin verbunden fühlt, hat Alonso noch keine finale Entscheidung über einen verbleibenden Aufenthalt in der Formule 1 getroffen.

Newey, der kürzlich zum Teamchef ernannt wurde, gab an, dass die Organisation zu wenig in fortschrittliche Simulationswerkzeuge investiert habe. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass geplante Verbesserungen auf der Strecke hinter den Erwartungen zurückblieben. Das kommende Update wird das erste sein, das unter seiner Aufsicht und mit verbesserten Prozessen getestet wird, wenngleich er warnt, dass die echten Früchte der Investitionen erst später im Jahr sichtbar werden. Zudem bleibt der Honda-Motor ein Schwachpunkt; ein Update der Antriebseinheit wird ebenfalls diesen Sommer erwartet.

Die Ernennung von Newey zum Teamchef – eine formelle FIA-Anforderung – bedeutet, dass er gemeinsam mit Eigentümer Lawrence Stroll die Letztverantwortung für den strategischen Kurs trägt. Sein Vorgänger Andy Cowell wechselte in eine Strategierolle mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit Honda, sein Abgang beim Team wird jedoch später in dieser Saison erwartet.

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