APEX RACEWIRE Redaktion
Ein Jahr nach Horner: Wie sich Red Bull neu erfinden musste
Genau vor einem Jahr trennte sich Red Bull Racing von Teamchef Christian Horner – ein Abgang, der den Rennstall zu einer kompletten Neuausrichtung auf und abseits der Strecke zwang.
Von Hans van den Broekma - 2026-07-09T14:30:50.000Z - 2 Min. Lesezeit
Heute vor genau einem Jahr, am 9. Juli 2025, erschütterte eine Meldung die Formel-1-Welt: Christian Horner verließ seine Position als Teamchef von Red Bull Racing. Nach zwanzig Jahren an der Spitze, in denen er zwei dominante Ären prägte, nahm seine Amtszeit ein abruptes Ende – ausgelöst durch einen internen Machtkampf, der das Fahrerlager monatelang in Atem hielt. Es war ein Schock, der im Sport noch lange nachhallte.
Die Rolle des Teamchefs übernahm kurz darauf Laurent Mekies, der vor der schweren Aufgabe stand, nach dieser turbulenten Phase wieder Stabilität einzubringen. Genauso begann das Team eine neue technische Partnerschaft mit Red Bull Ford Powertrains, einem wichtigen Pfeiler für die Zukunft.
Sportlich erlebte Red Bull im Jahr 2025 eine bemerkenswerte Auferstehung. Während der Sturm rund um die Führungsetage noch nachwirkte, kämpfte Max Verstappen in jener Saison auf beeindruckende Weise um die Weltmeisterschaft und verpasste seinen fünften Titel am Ende um mickrige zwei Punkte.
Trotz der sportlichen Erfolge und eines neuen strategischen Kurses verlief der Übergang keineswegs reibungslos. Der Abschied von einer so langjährigen und prägenden Figur wie Horner erwies sich als komplexes Unterfangen mit weitreichenden Folgen für die interne Dynamik.
Die Nachwehen von Horners Abgang zwangen Red Bull zu einer gründlichen Selbstreflexion. Ein Jahr danach arbeitet das Team weiter an der Konsolidierung seiner Position – mit Mekies am Ruder und neuen technischen Ambitionen, die die Zukunft bestimmen sollen.