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Formel 1: Fakten und Figuren aus der Spitze des Motorsports

Die Formel 1 gilt als die Königsklasse des internationalen Motorsports mit einer reichen Geschichte und ikonischen Namen, die den Sport seit Jahrzehnten prägen.

Von Michael de Vries - 2026-07-23T23:01:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Die Formel 1 ist weltweit als die angesehenste Form des Einsitzer-Motorsports bekannt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1950 hat sich die Serie zu einem globalen Phänomen entwickelt, wobei 2025 die 75. Weltmeisterschaft als Meilenstein in ihrem bestehenden Erbe gefeiert wird.

Seit dem ersten Rennen wurde jedes Jahr ein Fahrer-Weltmeister gekrönt – eine Tradition, die das Herzstück des individuellen Kampfes um die höchste Ehre bildet. Neun Jahre später, 1958, wurde die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft eingeführt, um die Leistung und Innovationskraft der Teams zu belohnen.

Die Annalen des Sports beherbergen viele Helden, wobei Lewis Hamilton und Michael Schumacher mit jeweils sieben Weltmeistertiteln die erfolgreichsten Fahrer sind. Hamilton schrieb zudem 2021 Geschichte, als er als erster und einziger Fahrer hundert Grands Prix gewann, während Schumacher seine Karriere Ende 2012 beendete. Aktuelle Weltmeister wie Max Verstappen und Fernando Alonso gehören zu den prominenten Rivalen im heutigen Startfeld.

Die Meisterschaft umfasst derzeit zehn aktive Teams, die jeweils mit zwei Fahrern an den Rennen teilnehmen. Jedes Team trägt die Verantwortung für die Konstruktion und den überwiegenden Bau der Rennwagen. Einige Komponenten, darunter Motoren und Getriebe, dürfen jedoch von spezialisierten Lieferanten bezogen werden.

In diesem Kräftemessen hat die legendäre Scuderia Ferrari die meisten Konstrukteurstitel gewonnen – insgesamt sechzehn Meisterschaften. Damit ist das italienische Team nicht nur Rekordhalter, sondern auch das einzige, das seit dem allerersten Rennen ununterbrochen an der Weltmeisterschaft teilnimmt.

Die Formel 1 bildet den Höhepunkt einer breiteren Motorsportlandschaft, in der die Formel 2 als wichtigste Nachwuchsklasse für junge Talente gilt. Die Serie, die 2017 nach der Übernahme von GP2 durch Liberty Media unter ihrem heutigen Namen neu gestartet wurde, hat im Laufe der Jahre verschiedene Formen angenommen. Sie bleibt eine entscheidende Schule für Fahrer mit Ambitionen für die Spitze.

Außerhalb der F1-Pyramide bieten andere Meisterschaften jeweils eine eigene Dimension des Rennsports. So ist die IndyCar Series in den USA für die ikonischen Indianapolis 500 und ihre spektakulären Rennen auf unterschiedlichsten Kursen – von Ovals bis hin zu Straßen- und Rundstrecken – bekannt. Die 2014 gegründete FIA Formule E bringt voll elektrische Einsitzer ausschließlich auf Straßenkurse. Das World Endurance Championship (WEC) hingegen ist die führende Serie für Sportwagen-Prototypen mit den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans als jährlichem Höhepunkt.

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