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Monaco: Ein zeitloser Grand Prix voller legendärer Momente

Seit 1950 ist das Straßenrennen von Monaco das glamouröseste Event im Formel-1-Kalender, reich an unvergesslichen Triumphen und historischen Dramen.

Von Michael de Vries - 2026-06-01T07:14:33.000Z - 2 Min. Lesezeit

Der Große Preis von Monaco ist seit dem Start der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 ununterbrochen im Programm und gilt als die prestigeträchtigste Veranstaltung im Kalender. Diese legendären Straßen dienten im Laufe der Jahre als Kulisse für unvergessliche Rennen und kultige Bilder.

Juan Manuel Fangio steuerte 1950 seinen Alfa Romeo über den engen Kurs und sollte später fünf Weltmeistertitel gewinnen. In den 1950er-Jahren glänzte auch Stirling Moss, der dreimal im Fürstentum siegte. Später erwarb Graham Hill den Spitznamen „Mr. Monaco“ mit fünf Siegen, von denen der erste 1963 und der letzte 1969 gelang.

Die Strecke erlebte auch ihre Dramatik, wie den ikonischen Crash von Nigel Mansell im Jahr 1984, der mit einem defekten Heckflügel am Straßenrand endete. Im selben Jahr stellte Ayrton Senna, später Rekordsieger mit sechs Erfolgen, sein brillantes Können im Regen unter Beweis, indem er vom 13. Startplatz auf Rang zwei stürmte. Sein unerklärlicher Crash 1988 aus einer komfortablen Führung heraus, woraufhin er sprachlos nach Hause lief, bleibt Legende. Das Duell von 1992 mit dem schnelleren Williams von Nigel Mansell, das Senna für sich entschied, markierte seinen fünften Sieg.

Auch die moderne Formel-1-Geschichte kennt denkwürdige Momente. So verlor Michael Schumacher 2006 seine Pole-Position nach einem kontroversen Stopp bei La Rascasse, woraufhin Fernando Alonso seinen ersten Monaco-Sieg feierte. Der Champagner floss reichlich bei Mark Webbers Sieg im Jahr 2012, der mit einem Sprung in einen Swimmingpool endete. Und nach Jahren des Pechs brach Charles Leclerc 2024 den Fluch und gewann als erster Monegasse sein Heimrennen, woraufhin er überschwänglich ins Wasser sprang.

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