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Ben Sulayem rüttelt F1 auf: Tanken und 'FIA-Motor' auf der Agenda für 2031!

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem stellt zwei aufsehenerregende Ideen vor, die die Formel 1 bis 2031 radikal verändern könnten.

Von Michael - 2026-07-06T23:01:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: https://www.flickr.com/photos/mrlaugh/ / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Die Formel 1 steht möglicherweise vor einigen einschneidenden Veränderungen, wie jüngste Vorschläge von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem nahelegen. Er hat seine Vision für die Königsklasse des Motorsports im Jahr 2031 geteilt, in der zwei bemerkenswerte Konzepte auftauchen: die Rückkehr von Nachtankstopps und die Einführung eines völlig neuen „FIA-Motors“. Dies sind keine kleinen Anpassungen, sondern potenzielle Gamechanger, die das Gesicht des Sports drastisch verändern könnten.

Der Vorschlag, das Tanken während der Rennen wieder zuzulassen, wird zweifellos für reichlich Diskussionsstoff sorgen. Langjährige Fans erinnern sich an die strategische Tiefe, die Tankstopps mit sich brachten – ein Element, das seit der Saison 2009 aus dem Sport verschwunden ist. Die Wiedereinführung würde Rennen taktisch komplexer machen, Teams zu klügeren Strategien zwingen und potenziell zu mehr Überholmanövern sowie unerwarteten Wendungen auf der Strecke führen.

Ebenso faszinierend ist die Idee eines „FIA-Motors“. Obwohl genaue Details noch unklar sind, impliziert dies eine stärkere Einbindung der FIA bei der Entwicklung und den Spezifikationen der Motoren. Dies könnte enorme Auswirkungen auf die aktuellen Motorenlieferanten, die Innovation innerhalb des Sports und die Kostenstruktur der Teams haben. Ein solcher Schritt könnte zu ausgeglicheneren Wettbewerbsbedingungen führen oder neue Herausforderungen für die technologische Überlegenheit schaffen.

Diese Vorschläge von Ben Sulayem unterstreichen die fortwährende Suche nach Evolution und Verbesserung in der Formel 1. Obwohl 2031 noch weit in der Zukunft liegt, sind diese Ideen ein starker Indikator für die Richtung, in die sich der Sport bewegen könnte. Die kommenden Jahre werden zweifellos von lebhaften Debatten über die Balance zwischen Tradition, technologischem Fortschritt und der Steigerung des Rennspektakels geprägt sein.

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