APEX RACEWIRE Redaktion

McLaren-Chef Stella scherzt über Verstappen: „Brauchen ein drittes Auto“

McLaren-Teamchef Andrea Stella reagierte gelassen auf die anhaltenden Gerüchte über einen Wechsel von Max Verstappen zu seinem Team und scherzte, man bräuchte dafür ein zusätzliches Auto.

Von Michael de Vries - 2026-07-19T10:08:03.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Paul Lannuier from Sussex, NJ, USA / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Das Formel-1-Paddock ist ein Nährboden für Spekulationen, besonders wenn es um die Zukunft der erfolgreichsten Fahrer geht. In letzter Zeit kursieren hartnäckige Gerüchte über einen möglichen Wechsel des amtierenden Weltmeisters Max Verstappen zu McLaren, einem Team, das in jüngster Zeit einen beeindruckenden Aufstieg im Sport hinlegt.

Während einer kürzlichen Medienrunde wurde McLaren-Teamchef Andrea Stella nach seiner Meinung zu diesen wilden Geschichten gefragt. Der Italiener antwortete mit einem breiten Lächeln und einem Spruch, der die anwesenden Journalisten sofort zum Lachen brachte. Seine Antwort war ebenso scharf wie humorvoll und zeugte von einer gewissen Gelassenheit im Umgang mit den Medien.

Stella bemerkte trocken, dass das Team ein „drittes Auto“ benötigen würde, sollte Verstappen tatsächlich nach Woking kommen. Eine Bemerkung, die die Realität der Formel-1-Regeln treffend illustriert: Schließlich darf jedes Team nur zwei Fahrzeuge für die Meisterschaft melden. Sein Scherz bekräftigte die unrealistische Natur der Gerüchte.

Diese Aussage hebt die ständige Dynamik in der Formel 1 hervor, in der Spitzentalente wie Verstappen unweigerlich mit allen führenden Teams in Verbindung gebracht werden. Selbst ohne konkreten Anlass beflügelt der Gedanke an einen Champ-Fahrer in einem anderen Top-Team weiterhin die Fantasie von Fans und Medien.

Stellas Bemerkung kann als charmante Art gesehen werden, den Spekulationen zu begegnen, ohne direkt auf den Inhalt einzugehen. Sie erkennt Verstappens Format als Fahrer an, erteilt aber gleichzeitig der Vorstellung eine Absage, dass in der aktuellen Struktur von McLaren oder des Sports im Allgemeinen einfach so ein Platz für ihn frei wäre.

Es ist ein typisches Beispiel dafür, wie Teamchefs durch den Wald von Fragen und hypothetischen Szenarien navigieren. Indem er die Situation mit Humor anging, nahm Stella den Druck von der Frage und übermittelte gleichzeitig eine klare Botschaft über die derzeitige Realität und die reglementarischen Rahmenbedingungen der Formel 1.

Obwohl die Gerüchte um Verstappen und McLaren vermutlich weiterhin auftauchen werden, hat Andrea Stella die Diskussion mit seiner schlagfertigen Antwort vorerst auf lockere Weise geparkt. Solche Aussagen gehören fest zum Paddock und verleihen der sonst so ernsten Rennsportwelt eine menschliche und relativierende Note.

Zurück zu allen Formel-1-News