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F1-Teams starten Upgrade-Welle für GP von Belgien

Mit einer beeindruckenden Zahl von einundzwanzig Anpassungen setzen die Formel 1-Teams die Entwicklung ihrer Boliden fort, um auf dem schnellen Kurs von Spa-Francorchamps die Oberhand zu gewinnen.

Von Ruben Smit - 2026-07-17T11:11:20.000Z - 2 Min. Lesezeit

Das Formel 1-Feld präsentiert eine beeindruckende Zahl von einundzwanzig technischen Neuerungen für den Großen Preis von Belgien. Dies unterstreicht das anhaltende Entwicklungsrennen der 2026er-Boliden, bei dem die Teams kontinuierlich nach marginalen Gewinnen suchen. Auffällig ist, dass nur Ferrari und Aston Martin die Reise nach Spa ohne Updates angetreten haben.

Besonders Racing Bulls und Haas ziehen mit umfangreichen Paketen die Aufmerksamkeit auf sich. Racing Bulls führt vier nicht streckenspezifische Änderungen ein, darunter ein angepasstes Sidepod-Bodywork und eine neue Heckflügelkonstruktion zur Verbesserung der Downforce-Effizienz. Haas bringt ebenfalls vier Anpassungen, wovon eine neue Frontflügelkonstruktion mit einer intriganten „J-förmigen“ Verbindung an der Nase von den Rivalen genau beobachtet werden dürfte.

Auch an der Spitze des Feldes gibt es Anpassungen. Mercedes hat die Endplatte des Frontflügels verfeinert und arbeitet an Winglets für die hinteren Bremstrommeln, neben einem Spa-spezifischen Heckflügel für geringeren Abtrieb. Red Bull, das zuvor bereits seinen „Macarena“-Flügel verworfen hatte, hat nun die Pylonen überarbeitet, um die Belastung zu optimieren.

Der Rest des Feldes ist ebenso fleißig. Williams hat das Unterbodenprofil angepasst und Spa-gerichtete Änderungen an den Bremsbelüftungen vorgenommen. McLaren präsentiert eine neue Heckflügelbaugruppe und eine überarbeitete Endplatte. Alpine montiert ein Winglet auf dem Halo, während Audi und Cadillac ebenfalls diverse aerodynamische Anpassungen vorgenommen haben.

Diese Reihe von Anpassungen zeigt die Intensität des Wettbewerbs und die ständige Suche nach Geschwindigkeit. Die Teams suchen fortwährend nach der richtigen Balance für die spezifischen Anforderungen von Spa-Francorchamps wie auch für die Gesamtleistung ihrer Fahrzeuge. Der Kampf um jede Millisekunde geht unvermindert weiter.

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