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Pundit: Norris hätte Ungarn-GP auch ohne Piastris Pech gewonnen
Lando Norris hat in Ungarn seinen ersten Sieg der Formel-1-Saison 2026 gefeiert – laut Experten hätte daran auch ein zwischenfallfreies Rennen von Teamkollege Piastri nichts geändert.
Von Michael de Vries - 2026-07-26T22:57:55.000Z - 2 Min. Lesezeit
Lando Norris hat einen dominanten Sieg beim Großen Preis von Ungarn errungen und sich damit seinen ersten Erfolg der Formel-1-Saison 2026 gesichert. Der McLaren-Pilot lieferte auf dem Hungaroring eine nahezu makellose Leistung ab. Dieser bedeutende Triumph unterstreicht sein Potenzial und den Fortschritt des Teams.
Von Beginn an hatte Norris das Rennen außergewöhnlich gut im Griff. Sein Fahrstil zeichnete sich durch eine beeindruckende Kombination aus Tempo und Konstanz aus. Es gelang ihm, über die gesamte Renndistanz hinweg ein hohes Tempo beizubehalten und sich so einen komfortablen Vorsprung herauszufahren. Seine Konzentration und Präzision waren auffällig.
Hinter dem Führenden erlebte sein Teamkollege Oscar Piastri einen bewegteren Nachmittag. Der Australier verwickelte sich im Laufe des Rennens in eine Berührung mit dem Überrundeten Carlos Sainz. Vorfall schränkte Piastri zweifellos ein und beeinflusste den weiteren Verlauf seines Rennens.
Trotz des Rückschlags für Piastri herrscht unter den Formel-1-Analysten Konsens darüber, dass dieser Zwischenfall keinen direkten Einfluss auf den Kampf um den Sieg hatte. James Hinchcliffe, bekannter F1 TV-Kommentator und ehemaliger Fahrer der IndyCar Series, brachte diese Ansicht nachdrücklich zum Ausdruck. Hinchcliffe ist bekannt für sein fundiertes Fachwissen und seinen kritischen Blick auf den Sport.
Hinchcliffe ist fest davon überzeugt, dass Norris seinen Teamkollegen Piastri auch ohne dessen Probleme mit deutlichem Vorsprung geschlagen hätte. Laut dem Experten war die überlegene Vorstellung von Norris so augenscheinlich, dass das Vorkommnis mit Sainz an der internen Hackordnung auf der Strecke absolut nichts geändert hätte. Norris fuhr an diesem Tag schlichtweg in einer eigenen Liga und war für die Konkurrenz unerreichbar.
Der britische Pilot bewies mit diesem Sieg, dass er sich in absoluter Topform befindet und bereit ist für den Kampf um die Meisterschaft. Sein abgeklärter und extrem schneller Auftritt in Ungarn unterstrich seine Hingabe und seine Ambitionen für diese Formel-1-Saison. Das McLaren-Team kann zu Recht stolz auf die gezeigte Mannschaftsleistung sein, ungeachtet der Herausforderungen, mit denen Piastri zu kämpfen hatte.
Dieser dominante Sieg verleiht Norris und McLaren einen bedeutenden Schub für den weiteren Saisonverlauf. Er belegt nicht nur seine individuellen Qualitäten als Rennfahrer, sondern auch die Wirksamkeit der Weiterentwicklungen im Team. Der Fokus liegt nun zweifellos darauf, dieses hohe Leistungsniveau in den kommenden Rennen zu halten.