APEX RACEWIRE Redaktion
Verstappen überrascht mit P2 in Spa und dankt Hadjar für Hilfe
Max Verstappen sicherte sich zu seiner eigenen Überraschung den zweiten Startplatz im Qualifying von Spa-Francorchamps – eine Leistung, die ohne den strategischen Windschatten von Isack Hadjar unmöglich gewesen wäre.
Von Michael de Vries - 2026-07-18T16:17:04.000Z - 2 Min. Lesezeit

Max Verstappen hat die Formel-1-Welt mit einem unerwarteten zweiten Startplatz im Qualifying zum Großen Preis von Belgien überrascht. Auf der anspruchsvollen Strecke von Spa-Francorchamps zeigte der Red Bull-Pilot eine starke Leistung, die selbst seine eigenen Erwartungen übertraf. Der Fahrer räumte nach der Session ein, dass sich der Wagen im Vorfeld noch nicht vollkommen nach seinen Wünschen angefühlt hatte.
Seine ursprünglichen Erwartungen für das Qualifying waren dementsprechend gedämpft; eine Startposition in der ersten Reihe schien im Vorfeld schwer erreichbar. Dennoch gelang es ihm durch eine Kombination aus eigenem Fahrkönnen und strategischer Unterstützung, das Maximum aus seinem Red Bull herauszuholen. Das machte den zweiten Platz umso bemerkenswerter und sorgte für ein breites Grinsen.
Als entscheidender Faktor für dieses Ergebnis erwies sich die Hilfe seines Teamkollegen Isack Hadjar. Während einer von Verstappens schnellen Runden erhielt er strategisch abgestimmt Windschatten von Hadjar. Dieses Manöver, das auf Strecken mit langen Geraden wie Spa häufig kriegsentscheidend ist, verschaffte dem Niederländer genau das Quäntchen an Höchstgeschwindigkeit, um sich ganz vorne zu platzieren.
Verstappen selbst fand klare Worte bezüglich der Wirkung dieser Unterstützung: „Ohne Hadjars Hilfe stünde ich nicht in der ersten Startreihe“, erklärte er im Anschluss. Er hob hervor, dass Hadjars Beitrag essenziell war und die Zusammenarbeit im Team eine Schlüsselrolle beim Erreichen des überraschenden zweiten Platzes spielte. Dies bewies die Effektivität einer koordinierten Teamstrategie.
Die Nutzung eines Teamkollegen für einen Windschatten ist eine bewährte Taktik in der Formel 1, insbesondere auf der langen Kemmel Straight in Spa. Sie erfordert perfekte Timing-Präzision und Disziplin beider Fahrer, um den Luftwiderstand des vorausfahrenden Autos optimal zu nutzen. Hadjars Ausführung dieser Rolle war offenbar tadellos und von großem Wert für seinen Teamkollegen.
Mit der zweiten Position in der Startaufstellung besitzt Verstappen eine hervorragende Ausgangslage für das Rennen am Sonntag. Auch wenn der Fokus nach dem Qualifying auf dem unerwarteten P2 und der Teamschützenhilfe lag, wird der amtierende Weltmeister fest entschlossen sein, diesen vielversprechenden Startplatz in ein starkes Ergebnis umzumünzen. Die Leistung gibt in jedem Fall Auftrieb für den Kampf an der Spitze.