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Aston Martins Ungarn-Update: Erste Phase einer tiefgreifenden Transformation

Aston Martins jüngstes Upgrade-Paket auf dem Hungaroring ist nur der Auftakt zu einer umfassenden 'B-spec'-Evolution des AMR24, wie Technikchef Adrian Newey enthüllte.

Von Ruben Smit - 2026-07-24T16:34:36.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: John Chapman ( Pyrope ) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Aston Martin zog beim Grand Prix van Hongarije mit einem auffälligen Upgrade-Paket viel Aufmerksamkeit auf sich. Die Erwartungen waren hoch, da das Team damit einen neuen Weg bei der Entwicklung des AMR24 einschlug. Was während des Rennwochenendes zu sehen war, erwies sich jedoch nur als ein Bruchteil einer größeren Transformation.

Technical Director Adrian Newey hat nun mehr Klarheit über den Umfang dieser Änderungen geschaffen. Er bestätigte, dass die Einführung in Boedapest als der 'erste Teil' einer tieferen Anpassung zu verstehen ist. Es handelt sich hierbei nicht um einfache Modifikationen, sondern um den schrittweisen Rollout einer komplett überarbeiteten 'B-spec'-Version des Autos.

Das bedeutet, dass das Team aus Silverstone in den kommenden Rennen wahrscheinlich weitere Komponenten bringen wird, die Teil dieses größeren Plans sind. In der Formel-1-Terminologie ist ein 'B-spec' nahezu ein neues Auto, das im Laufe der Saison eingeführt wird. Die Strategie scheint nun auf eine gestaffelte Implementierung statt auf einen großen Urknall ausgerichtet zu sein.

Die Entscheidung, ein so umfangreiches Upgrade in Teilen einzuführen, bietet Aston Martin die Möglichkeit, die Leistung Schritt für Schritt zu bewerten. Darüber hinaus können sie die Auswirkungen jeder neuen Ergänzung sorgfältiger analysieren. Dies verringert die Risiken, die mit der auf einen Schlag erfolgenden Einführung einer radikalen Änderung verbunden sind.

Ein 'B-spec'-Auto umfasst oft fundamentale Anpassungen an aerodynamischen Konzepten, der Aufhängung und möglicherweise sogar der Chassisstruktur. Durch die Entzerrung dieses Prozesses hofft Aston Martin, die Stabilität und Vorhersehbarkeit des Autos zu bewahren, während die Gesamtleistung allmählich verbessert wird. Es ist eine feine Balance zwischen Innovation und Zuverlässigkeit.

Die kommenden Wochen werden für das Team entscheidend sein, um zu zeigen, welche Wirkung diese weiteren Entwicklungen haben werden. Mit jedem neu eingeführten Bauteil baut Aston Martin weiter an der Basis für eine stärkere zweite Saisonhälfte. Der Fokus liegt klar auf der Optimierung des AMR24 für den verbleibenden Kalender.

Die Bestätigung von Newey liefert wertvolle Einblicke in die Entwicklungsstrategie des Teams. Sie unterstreicht den Ehrgeiz von Aston Martin, nicht stillzustehen und kontinuierlich nach Verbesserungen zu suchen. Die Reise des AMR24 ist mit dieser 'ersten Phase' noch lange nicht vorbei.

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