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Carlos Sainz erhält 'unerhörte' Strafe: Regeln bei Williams wohl nur Vorschläge

Nach einem chaotischen Finish in Silverstone kassierte Carlos Sainz eine seltene Strafe, die selbst eingefleischte Rennkommissare die Stirn runzeln ließ.

Von Kritische Hans van den Broekma - 2026-07-06T05:04:13.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Dave Jefferys / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0

Ach, die F1! Nie langweilig, oder? Erst recht nicht, wenn ein Fahrer nach der Zieldurchfahrt wieder einmal das Regelbuch um die Ohren geschlagen bekommt. Diesmal traf es Carlos Sainz, unseren Spanier in Williams-Diensten, dem nach dem Großen Preis von Großbritannien eine Strafe serviert wurde, die so 'unerhört' ist, dass man sich fragt, ob man bei Williams die Regeln überhaupt noch liest. Oder vielleicht ist es einfach der Ausdruck extremer Kreativität bei deren Auslegung.

Es begann alles so 'spannend', als Max Verstappen in einem seltenen Moment menschlicher Schwäche (oder einfach eines Verschätzens, wer weiß das schon?) seinen Wagen in Runde 46 in Stowe in die Wand setzte. Schwupps, da war das Safety-Car wieder, wie ein treuer Hund, der das Feld zusammenhalten muss. Sechs Runden langes Bimmeln hinter dem Pace-Car – herrlich für die Zuschauer zu Hause, die auf ein episches Finale hofften.

Und in all dieser Aufregung dachte sich Carlos: 'Ach, diese Regeln zum Safety-Car sind doch eh nur Richtlinien, oder?' Er rundete sich zurück, und das nicht zu knapp, allerdings 'inkorrekt'. Man könnte fast meinen, es sei eine Kunstform, etwas so Simples zu vermasseln. Wo waren die Teambriefings, die Ingenieure, die Männer mit den Boxentafeln? Oder waren sie gerade damit beschäftigt, die Felgen der Kommandostand-Mauer zu polieren?

Während Charles Leclerc den Sieg für Ferrari an Land zog – Glückwunsch Charles, du verstehst die Regeln offenbar – saß Sainz hinterher vermutlich mit Kopfschmerzen da, die nicht von den G-Kräften stammten. Eine 'seltene' Bestrafung, eine 'unerhörte' Strafe… Es klingt beinahe wie ein Anerkennungsstempel dafür, etwas so gründlich falsch zu machen, obwohl Millionen von Euros in ein Team gepumpt werden. Darauf muss man erst einmal kommen.

Da stehen wir nun also. Wieder ein Vorfall, der dem Rennen und vor allem seinen Nachwirkungen eine zusätzliche Dosis 'interessanten' Dramas verleiht. Es beweist einmal mehr, dass selbst in der hochprofessionellen und technisch fortschrittlichen Welt der Formel 1 der menschliche Faktor – oder das Fehlen desselben beim Befolgen grundlegender Abläufe – immer für einen guten Lacher oder in diesem Fall ein zynisches Lächeln gut ist. Bravo, Williams, ihr überrascht uns immer wieder!

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