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Hadjar stützt Verstappen, übt jedoch scharfe Kritik an Red Bull

Nachwuchsfahrer Isack Hadjar hat sich öffentlich hinter Max Verstappen gestellt und liest Red Bull zeitgleich wegen der jüngsten Entwicklungen gehörig die Leviten.

Von Nadia van Leeuwen - 2026-07-16T15:20:20.000Z - 2 Min. Lesezeit

Die Red Bull-Familie zeigt sich selten gespalten, erst recht nicht in der Öffentlichkeit. Dennoch hat sich Isack Hadjar, ein Talent aus dem Juniorenprogramm, unerwartet zu Wort gemeldet. Er stellte sich auf die Seite von Max Verstappen und scheute sich nicht, gleichzeitig eine deutliche Botschaft an die Spitze der Organisation zu richten.

Die Rückendeckung für Verstappen kommt nicht von ungefähr. Laut Hadjar gibt es 'Verdächtigungen', die offenbar schwer auf dem amtierenden Weltmeister lasten. Details zur Art dieser Anschuldigungen bleiben vorerst unklar, doch die öffentliche Beileids- und Solidaritätsbekundung eines Nachwuchsfahrers ist auffällig. Sie deutet auf eine Situation hin, die selbst die Aufmerksamkeit der jüngeren Garde auf sich zieht.

Mindestens ebenso auffällig ist die offene Mahnung in Richtung Red Bull selbst. Dass ein junger Fahrer am Anfang seiner Karriere, der vom Support des Energiedrink-Konzerns abhängig ist, sich so direkt gegen die Führung ausspricht, wirft Fragen über die interne Dynamik auf. Es legt nahe, dass Hadjar meint, Red Bull versage in gewisser Weise beim Umgang mit der Situation.

Diese doppelte Botschaft von Hadjar weist auf eine angespannte Stimmung im Team hin. Seine Worte gewähren einen Blick hinter die Kulissen, der normalerweise verwehrt bleibt, und lassen vermuten, dass die Unruhe um Verstappen innerhalb des einflussreichen Formel 1-Rennstalls breitere Kreise zieht.

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