APEX RACEWIRE Redaktion
Hamilton: Mercedes und McLaren in Spa führend, Ferrari sucht nach Antworten
Nach einem überraschenden ersten Trainingstag in Spa sieht Lewis Hamilton die Rivalen Mercedes und McLaren als das Maß der Dinge, während sein eigenes Ferrari-Team noch Hausaufgaben zu erledigen hat.
Von Michael de Vries - 2026-07-18T07:14:18.000Z - 2 Min. Lesezeit

Lewis Hamilton erwartet, dass Mercedes und McLaren beim Großen Preis von Belgien die zu schlagenden Teams sein werden. Seine Einschätzung folgt auf einen Freitag, an dem die Formel-1-Teams auf dem Circuit de Spa-Francorchamps die ersten Kilometer absolvierten und sich die Kräfteverhältnisse vorsichtig abzeichneten. Insbesondere Ferrari, Hamiltons aktuelles Team, erlebte einen schwierigen Start in das Rennwochenende.
Am ersten Tag setzte Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli die schnellste Rundenzeit. Mit einer Zeit von 1 Minute 45,944 Sekunden gab er das Tempo für das restliche Feld vor. Diese frühe Dominanz von Mercedes scheint Hamiltons Einschätzung zu unterstreichen, der sein ehemaliges Team als ernsthaften Anwärter einstufte.
Lando Norris von McLaren folgte Antonelli auf dem zweiten Platz mit nur zwei Zehntelsekunden Rückstand. Der amtierende Weltmeister Max Verstappen, der für Red Bull Racing startet, sortierte sich auf der dritten Position ein. Sein Rückstand auf Antonelli betrug eine halbe Sekunde, was den Konkurrenzkampf an der Spitze schon früh schärft.
Für Ferrari fielen die Ergebnisse im Freien Training deutlich weniger erfreulich aus. Lewis Hamilton beendete die Session zwar als schnellster Ferrari-Pilot, kam jedoch nicht über den vierten Platz hinaus. Seine Zeit lag 0,747 Sekunden hinter Antonellis beeindruckender Runde.
Dieser erhebliche Rückstand von Ferrari auf die Top 3 deutet auf einen herausfordernden Auftakt des Wochenendes für den italienischen Rennstall hin. Das Team muss die Daten gründlich analysieren, um die Lücke zu Mercedes und McLaren zu schließen. Die Suche nach einer besseren Abstimmung und mehr Performance begann unmittelbar nach den ersten Runs.
Mit den Eindrücken des Eröffnungstages im Hinterkopf scheint sich der Kampf um die Spitzenplätze in Belgien primär zwischen Mercedes mit einem vielversprechenden Antonelli und einem starken McLaren-Team abzuspielen. Red Bull Racing zeigte zwar Speed, ließ am Freitag jedoch die gewohnte Überlegenheit noch vermissen.
Hamiltons vorherige Einschätzung, dass Mercedes und McLaren die Teams sind, die es zu schlagen gilt, sieht sich durch die ersten Einheiten bestätigt. Damit liegt der Druck nun vor allem bei Ferrari, in den kommenden Tagen gegenüber den schnellen Rivalen in den Ardennen aufzuholen.