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Verwirrung in Silverstone: FIA führt missglückten Neustart auf 'Softwarefehler' zurück
Die Formel-1-Fans in Silverstone erlebten nach einer späten Safety-Car-Phase keinen Neustart des Britischen Grand Prix. Die FIA erklärt nun, dass ein Softwarefehler die Ursache der Verwirrung war.
Von Sanne Vermeer - 2026-07-05T16:22:42.000Z - 2 Min. Lesezeit

Der diesjährige Grand Prix von Großbritannien erlebte eine turbulente Schlussphase. Vier Runden vor Schluss drehte sich Max Verstappen in Stowe ins Kiesbett und rief das Safety Car auf die Strecke. Dieser Einsatz sorgte für gespannte Erwartung, da ein spektakulärer Zielsprint erwartet wurde.
Zu Beginn der vorletzten Runde erschien tatsächlich die Meldung „Safety Car In This Lap“ auf den Monitoren, ein deutliches Signal für einen bevorstehenden Neustart. Zur Überraschung aller blieb das Safety Car jedoch vor dem Feld und führte die Fahrer auch in die letzte Runde. Ein Neustart blieb damit definitiv aus, was bei dem zahlreich erschienenen Publikum in Silverstone zu hörbarem Unmut führte.
Der Weltverband FIA hat inzwischen eine Erklärung für diese ungewöhnliche Situation abgegeben. Ihrem Statement zufolge wurden die Verfahren rund um die Safety-Car-Phase, einschließlich Artikel B5.13.5, der vorschreibt, dass nach dem Zurückrunden eine Runde absolviert werden muss, von der Rennleitung korrekt befolgt. Die Fehlkommunikation über das Einbiegen des Safety Cars in die Boxengasse erwies sich als unbeabsichtigte Folge eines Softwarefehlers in den Systemen.
Diese Episode weckt unweigerlich Erinnerungen an das kontroverse Finale des Grand Prix von Abu Dhabi 2021. Damals führte Rennleiter Michael Masi einen überstürzten Neustart durch, bei dem er die Regeln nicht vollständig einhielt, indem er nur einem Teil der überrundeten Autos das Zurückrunden erlaubte und eine Runde zu früh neu startete. Diese Entscheidung führte letztlich zur Entlassung von Masi und einer gründlichen Überarbeitung der Safety-Car-Regeln, um ähnliche Verwirrungen in Zukunft zu vermeiden.