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Red Bulls Flügel-Drama: Max Verstappen sieht seine Zukunft fliegen, wörtlich

Zwei Rennen, zwei Flügelprobleme: Max Verstappen hat endgültig genug. Red Bull untersucht den nächsten technischen Reinfall, während die Gerüchteküche über Max' Zukunft brodelt.

Von Kritische Hans van den Broekma - 2026-07-07T09:34:06.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Alberto-g-rovi / Wikimedia Commons · CC BY 3.0

Ach, Red Bull Racing. Gerade wenn man denkt, sie bekommen ihre Angelegenheiten halbwegs in den Griff, servieren sie uns wieder ein spektakuläres Stück Unvermögen. Max Verstappen, immerhin Inhaber von vier Weltmeistertiteln, durfte zum zweiten Mal in zwei Rennen wegen eines versagenden Heckflügels den Kies aufsuchen. Ein 'anderer Fehler, aber dasselbe Ergebnis', wie Verstappen mit einer Mischung aus Erstaunen und purer Verärgerung feststellte. Applaus für die Konsequenz, Red Bull!

Zu sagen, dass Max die Nase voll hat, ist eine Untertreibung. 'Super-gefährlich' und 'Zen zu bleiben ist derzeit unmöglich' waren nur einige der Perlen, die er nach Silverstone über den Äther schickte. Verständlich, denn wer möchte schon als Testpilot für ein Team fungieren, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, kritische Bauteile versagen zu lassen? Mit 103 Punkten Rückstand auf den Führenden Kimi Antonelli und drei DNF in dieser Saison könnte man fast meinen, das Team versuche Verstappen aktiv vom Zu-Ende-Fahren abzuhalten. Einfach so zum Spaß.

Selbst Teamchef Laurent Mekies konnte seinen Unmut nicht verbergen – oder versuchte es zumindest gar nicht erst. 'Er hat recht, dass er nicht glücklich ist', gab Mekies zu, als handele es sich um eine bahnbrechende Erkenntnis. Es ist in der Tat 'extrem unerfreulich', wenn man seinen Fahrer zweimal hintereinander in einer Hochgeschwindigkeitskurve in den Kies schickt. Und dann noch zu behaupten, man werde 'alles dafür tun', um es zu verhindern, obwohl es 'heute' schon wieder schiefgegangen ist – ja, da trieft die Glaubwürdigkeit nur so heraus.

Das mögliche Sorgenkind? Red Bulls 'innovativer' Heckflügel. Während die meisten Teams an einem bewährten DRS-ähnlichen System festhalten, hat Red Bull zusammen mit Ferrari einen unkonventionellen Mechanismus entwickelt, der den Flügel für extra Topspeed viel weiter öffnet. McLaren probierte etwas Ähnliches in Österreich aus, war aber schlau genug, das Teil nicht auf die Strecke zu bringen. Vielleicht hätte man bei Red Bull kurz anrufen sollen, um Rat einzuholen, anstatt Max die Testarbeit während eines Grand Prix erledigen zu lassen.

Diese ganze Saga kommt zu einem ausgesprochen 'passenden' Zeitpunkt, genau jetzt, wo Verstappens Management intensiv mit 'allen sinnvollen Optionen' – einschließlich Mercedes und McLaren – über seine Zukunft verhandelt. Mit Leistungsklauseln im Vertrag, die ihm am Ende dieser Saison eine Ausstiegstür öffnen, scheint Red Bull alles daran zu setzen, ihn vor die Tür zu befördern. Mekies' verheißungsvolle Aussage, dass für Spa 'alle Optionen offen' seien, klingt da eher wie eine Drohung als wie eine Beruhigung. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Red Bull endlich aus seinen Fehlern lernt oder Max endgültig den Weg zu einem Team weist, bei dem Flügel schlicht und einfach halten.

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