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Red Bull Ford Powertrains übertrifft intern Erwartungen Richtung 2026

Das ehrgeizige Projekt von Red Bull Racing, eigene Triebwerke für das Formel-1-Reglement von 2026 zu entwickeln, schneidet bislang besser ab als intern prognostiziert.

Von Michael de Vries - 2026-07-27T16:26:02.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Ardfern / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Innerhalb von Red Bull herrscht eine optimistische Stimmung hinsichtlich der Fortschritte des Projekts Red Bull Ford Powertrains. Teamnahe Quellen berichten, dass die Entwicklung der eigenen Triebwerke die anfänglichen internen Erwartungen übertroffen hat – ein ermutigendes Zeichen für die Zukunft.

Diese positiven Signale werden im Vorfeld der großen Reglementsänderungen laut, die die Formel 1 ab 2026 prägen werden. Ab diesem Jahr werden die Teams mit einer neuen Motorengeneration starten, bei der das Verhältnis zwischen Verbrennungsmotor und elektrischen Komponenten nahezu gleich verteilt sein wird, mit einer Aufteilung von fast 50:50.

Die Entscheidung von Red Bull, die Verantwortung für die Konstruktion und Fertigung eigener Triebwerke selbst zu übernehmen, war ein bedeutender Schritt. Dieses Projekt markiert eine neue Phase für das Team aus Milton Keynes, das sich damit in Zusammenarbeit mit einem großen Automobilgiganten erstmals als vollständiges Werksteam aufstellt.

Die Partnerschaft mit Ford, das als technischer und kommerzieller Partner agiert, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Diese Allianz soll Red Bull in die Lage versetzen, unter den neuen Regeln erfolgreich zu sein, bei denen die Komplexität der Hybridmotoren eine gewaltige Herausforderung darstellt.

Das Übertreffen der internen Ziele deutet darauf hin, dass die Ingenieure und Techniker in der Einrichtung von Red Bull Ford Powertrains in Milton Keynes gut im Zeitplan liegen. Dies schafft Vertrauen angesichts der enormen Investitionen und des personellen Aufwands, die mit dem Aufbau einer komplett neuen Motorenabteilung verbunden sind.

Obwohl der Weg bis 2026 noch lang ist und zweifellos noch viele Hürden warten, bietet der aktuelle Status des Projekts ein solides Fundament. Ein starker Auftakt in der Entwicklungsphase ist von unschätzbarem Wert für eine reibungslose Einführung der neuen Triebwerke in der Startaufstellung.

Die bisherige Leistung des Projekts unterstreicht die Ambition von Red Bull, nicht nur ein Fahrgestell auf Spitzenniveau zu bauen, sondern auch die Kontrolle über das Herzstück des Autos selbst zu behalten. Dieser ganzheitliche Ansatz soll dem Team langfristig einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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