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Leclerc beendet Flaute im chaotischen Silverstone; Antonellis Vorsprung schmilzt

Nach fast zwei Jahren feiert Charles Leclerc beim Großen Preis von Großbritannien wieder einen Sieg, während Meisterschaftsleiter Kimi Antonelli seinen Vorsprung nach einem punktlosen Sonntag schrumpfen sieht.

Von Michael de Vries - 2026-07-05T18:58:35.000Z - 2 Min. Lesezeit

Charles Leclerc hat in Silverstone eine lange Dürreperiode ohne Siege beendet. Der Ferrari-Pilot stand nach fast zwei Jahren wieder ganz oben auf dem Podium – eine bärenstarke Leistung, während das Rennen hinter ihm von Unruhe geprägt war.

Hinter Leclerc manövrierte George Russell seinen Mercedes gekonnt auf den zweiten Platz, teilweise begünstigt durch eine späte Safety-Car-Phase, die ihm kostbare Punkte einbrachte. Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton komplettierte das Podium als Dritter, wenngleich sein Rennen durch einen Frühstart getrübt wurde, der ihm eine Strafe einbrachte.

Für den Meisterschaftsführenden Kimi Antonelli verlief der Sonntag deutlich weniger glücklich. Obwohl er am Samstag noch das Sprintrennen für sich entschieden hatte, blieb er im Hauptrennen ohne Punkte, wodurch sein Vorsprung in der Meisterschaft auf 25 Punkte zusammenschmolz. Ein schlechterer Start war der einzige Makel in einem Rennen, das für ihn andernfalls potenziell sehr ertragreich hätte werden können.

Bemerkenswerte Leistungen zeigten auch Lando Norris, der sich mit seinem McLaren einen vierten Platz sicherte, der womöglich besser war als erwartet. Zudem machten mehrere Rookies auf sich aufmerksam: Liam Lawson fuhr eines seiner stärksten Rennen und nutzte das Chaos perfekt aus. Der 18-jährige Arvid Lindblad erlebte ebenfalls ein extrem starkes Wochenende, ebenso wie Gabriel Bortoleto, der für Audi seine ersten dringend benötigten Punkte holte.

Weniger Glück hatte Max Verstappen, dessen Red Bull das Rennen trotz vielversprechender Pace, die ihn aufs Podium hätte bringen können, nicht beenden konnte. Oscar Piastri erlebte ein durchweg enttäuschendes Rennen für McLaren ohne Punkte. Auch Alex Albon sah sein unruhiges Rennen, das von Kollisionen geprägt war, vorzeitig beendet.

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